Valery Gergiev dirigiert Escaich, Beethoven, Dutilleux, Shchedrin und Ravel – mit Daniil Trifonov
Das Eröffnungskonzert der Isarphilharmonie
Besetzung
Daniil Trifonov — Klavier
Philharmonischer Chor München
Andreas Herrmann — Chorleiter
Valery Gergiev — Dirigent
Programmhinweise
Treffen Sie uns live aus München zur feierlichen Eröffnung der Isarphilharmonie. Der großartige Valery Gergiev und Daniil Trifonov, zusammen mit den renommierten Münchner Philharmonikern und dem Philharmonischen Chor München, erfüllen den Anlass mit einem reichen, komplexen und bezaubernden Programm.
Der Abend beginnt mit einer Weltpremiere: Arising Dances von Thierry Escaich, eigens für dieses Ereignis in Auftrag gegeben. Danach stürmt Trifonov die Bühne für eine feurige Interpretation von Beethovens Klavierkonzert Nr. 4, einem Werk, dessen Soloeinleitung und der kurze zweite Satz mit fast keiner Interaktion zwischen Klavier und Orchester es zu einem einzigartigen Beitrag im Repertoire machen. Anschließend geht es weiter mit Dutilleux’ Métaboles. Im Verlauf dieses zwischen 1962 und 1964 geschriebenen Stücks erforscht der Komponist sowohl die rhetorische als auch die biologische Bedeutung seines Titels. Das Ergebnis ist eine Reihe musikalischer Elemente, die von verschiedenen Instrumentengruppen wiederholt und während der fünf Sätze des Stücks langsam verändert werden, was in einer atemberaubenden Kadenz gipfelt, die vom gesamten Orchester triumphierend ausgerufen wird. Dann senkt sich Stille über den prächtigen Veranstaltungsort, während wir den ersten Satz von Rodion Schtschedrins The Sealed Angel für Chor und Flöte hören. Die langen ätherischen Töne, inspiriert von der russischen Liturgie, die Melodie und der Reichtum an Harmonien, die der Komponist einsetzt, verzaubern das Publikum. Das Konzert endet mit der Suite Daphnis et Chloé von Ravel, die einem bereits magischen Abend den letzten Schliff verleiht.
Foto © Dario Acosta
Daniil Trifonov tritt mit freundlicher Genehmigung von Deutsche Grammophon auf.





