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Komponist

Johann Sebastian Bach

21. März 1685 - Eisenach (Deutschland) — 28. Juli 1750 - Leipzig (Deutschland)

Über

Johann Sebastian Bach, der Kantor von Leipzig

Johann Sebastian Bach, einer der größten Komponisten in der Geschichte der Musik, hinterließ ein unvergleichliches Werk der Vollkommenheit. Mit mehr als dreihundert Kantaten gebietet seine Musik Ehrfurcht und Bewunderung. Sein Genie dominiert die westliche Musik, sein strukturiertes Denken war prophetischer Natur und seine geistliche sowie weltliche Musik bekräftigte seine Noblesse. Im Alter von zehn Jahren verwaist, erhielt der Komponist eine solide Ausbildung und traf die größten Komponisten seiner Generation.

Johann Sebastian Bachs Karriere blühte ab 1708 auf, als er Musikmeister am Hof von Weimar wurde, und fand einen glanzvollen Abschluss als Kantor von Leipzig von 1723 bis 1750. Organist, Komponist und Lehrer widmete Bach sein Leben dem Unterrichten und der Komposition. Seine gesamte Musik zielte darauf ab, erhebend zu sein. Ob pädagogische Bücher für seine Schüler oder Kantaten für die Gläubigen – das Werk des Kantors war der Eckpfeiler der europäischen Musikgeschichte.

Sein strenger Kontrapunkt, gewagte Harmonien und bezaubernde ornamentale Melodien machen Johann Sebastian Bachs Werk heute universell. Seine rhythmische Energie ist unerbittlich und sein Sinn für Dialog unvergleichlich. Begeistert von italienischer Sprachgewandtheit schrieb er eine Reihe von Konzerten und Transkriptionen. Geprägt von seinem lutherischen Glauben leistete er einen wesentlichen Beitrag zur geistlichen Musik mit einigen seiner Kantaten oder seiner erbaulichen Messe in h-Moll. Über die folgenden Jahrhunderte gespielt, las Mozart seine Werke vom Blatt, Mendelssohn etablierte ihn im Deutschland der Romantik, Busoni transkribierte ihn für das Klavier, Bach bleibt weiterhin eine Referenz. Der zeitlose Komponist gehört nun zum Kulturerbe der Menschheit.

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