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Komponist
Klavier

Ludwig van Beethoven

17. Dezember 1770 - Bonn (Deutschland) — 26. März 1827 - Wien (Österreich)

Über

Ludwig van Beethoven, weltweit bekannt für die Ode an die Freude aus seiner Neunten Symphonie, ist einer der größten Komponisten der Musikgeschichte. Trotz seiner frühen Jahre in Armut und Schmerz mit einem Trunkenbold als Vater erhielt Beethoven eine solide musikalische Ausbildung, insbesondere in Wien bei Haydn und Salieri.

Ein brillanter Pianist und großartiger Improvisator, bewunderte Liszt den Komponisten leidenschaftlich, dessen Werk er in zwei deutlich getrennte Perioden unterteilte, „eine, in der die traditionelle Form noch seine Gedanken beherrscht, und die andere, in der seine Gedanken die Form bestimmen, neu erschaffen und gestalten“. Bereits 1798 erkannte Ludwig van Beethoven, dass seine Fähigkeiten nachließen, als die ersten Anzeichen von Taubheit auftraten, was ihn 1802 zu einem Selbstmordversuch führte. Doch die Energie und das brennende Verlangen zu lieben gewannen die Oberhand, und der Komponist nutzte seine Zeit für Kompositionen, die Meisterwerke für die Menschheit hinterließen, die aus dem Licht der Stille hervorgingen. Beethovens Werk strebt nach Gemeinschaft und Hoffnung und preist die Schönheiten der Welt.

Das Vermächtnis von Ludwig van Beethoven

Ein einsamer Riese und Misanthrop, verlängerte Ludwig van Beethovens Werk das Gleichgewicht des Klassizismus und öffnet die Abgründe der Romantik. Er war in der Lage, eine neue musikalische Sprache zu schmieden, zwischen Tradition und Moderne. René Leibowitz beschrieb ihn als „einen Komponisten von größter Inspiration und darüber hinaus einen Musiker, der von einer sichtbaren Obsession für ein Ideal von Form und Struktur geplagt ist, das ständig bis an die Grenzen dessen getrieben wird, was der menschliche Geist erfassen, begreifen und formen kann“. Sein Einfluss bestimmte Liszt, Hector Berlioz, Robert Schumann und Johannes Brahms, die ihn verehrten.

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