Sol Gabetta spielt Schubert und Beethoven
Sol Gabetta beim Solsberg Festival (II/III)
Besetzung
Programmhinweise
Sol Gabetta, Baïba Skride, Bertrand Chamayou und Frank Braley treffen sich 2012 erneut beim Solsberg Festival, um Werke von Schubert und Beethoven aufzuführen.
Das Solsberg Festival wurde 2006 von der argentinischen Cellistin Sol Gabetta gegründet, die heute dessen künstlerische Leiterin ist. An einem außergewöhnlichen Ort – der Barockkirche St. Martin in Rheinfelden und dem Kloster von Olsberg – versammelt das Festival einmal im Jahr einige der besten zeitgenössischen Talente der Welt in einer freundlichen Atmosphäre mit außergewöhnlichen Konzerten.
Im Jahr 2012 begrüßt die 7. Ausgabe des Festivals neben Sol Gabetta ausgewählte Musiker: die Geigerin Baïba Skride (1. Preis beim Queen Elisabeth Wettbewerb 2001) sowie die Pianisten Bertrand Chamayou (der 2012 eine Victoire de la Musique classique in der Kategorie Instrumentalsolist des Jahres erhielt) und Frank Braley (Premier Grand Prix und Publikumspreis beim Queen Elisabeth Wettbewerb 1991 im Alter von nur 22 Jahren).
Zur Eröffnung dieses zweiten Konzerts spielen sie Franz Schuberts Allegro in a-Moll, D. 947, das später von seinem Verleger mit „Lebensstürme“ betitelt wurde. Mit seiner Mischung aus dramatischen Akzenten und lyrischeren Themen spiegelt dieses Werk eine kreative Erneuerung im Leben des Komponisten wider, der die anderen Komponisten seiner Zeit übertrifft.
Dann folgt das Klaviertrio Nr. 2 in Es-Dur, D. 929, eines der letzten Werke, die Schubert komponierte. Mehrere Themen treten nacheinander hervor, hervorgehoben durch die Soli von Cello, Klavier und Violine, wobei der Komponist geniale Gegenmelodien verwendet.
Das Konzert endet mit dem Klaviertrio Nr. 4 in B-Dur, Op. 11, das Beethoven Maria Wilhelmine von Thun, seiner Förderin in Wien, widmete.

