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Klavier

Frank Braley

© King records

Über

Frank Braley wurde 1968 in Corbeil-Essonnes, Frankreich, geboren. Er begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel und gab sein Debüt mit zehn Jahren beim Orchestre philharmonique de Radio France. Obwohl sein Talent bereits offensichtlich war, entschied er sich an der Universität für eine Spezialisierung in den Naturwissenschaften, trat jedoch kurz darauf in das Conservatoire de Paris ein, wo er bei Pascal Devoyon und Jacques Rouvier studierte. 1991, im Alter von zweiundzwanzig Jahren, nahm er am Queen Elisabeth Wettbewerb teil und erhielt den ersten Preis sowie den Publikumspreis: Seine Karriere war damit offiziell gestartet.

Seit 1991 tritt Frank Braley in den renommiertesten Konzertsälen Europas sowie in Japan, den Vereinigten Staaten und Kanada auf. Er spielte mit dem Philharmonique de Radio-France, dem Orchestre National de France, dem Orchestre de Paris, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem London Philharmonic, dem Orchestre de la Radio de Berlin, dem Tokyo Philharmonic und dem Boston Symphony Orchestra. Charles Dutoit, Armin Jordan, Christopher Hogwood, Sir Neville Marriner, Yutaka Sado und Kurt Masur sind einige der Dirigenten, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitete.

Neben seiner Solokarriere spielt Braley auch Kammermusik und tritt insbesondere mit Renaud Capuçon, Maria João Pires, Augustin Dumay, Emmanuel Pahud, Roel Dieltiens und dem Ensemble Explorations auf.

Sein Repertoire umfasst eine beträchtliche Anzahl französischer Werke (unter anderem von Saint-Saëns, Ravel und Poulenc) sowie eine vielfältige Auswahl an Kompositionen von Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann, Liszt, Dvořák, Richard Strauss und Gershwin.

Im Jahr 2004 spielte Braley die kompletten Sonaten von Beethoven beim La Roque d’Anthéron Festival, in Paris, Rom und Brasilien, und im folgenden Jahr auch in Bilbao, Lissabon und Tokio. Kürzlich nahm er Beethovens zehn Sonaten für Violine und Klavier mit Renaud Capuçon für Virgin Classics (2010) auf. Er nimmt außerdem für Harmonia Mundi und RCA auf.

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