Boulez dirigiert Stravinsky, Debussy, Bartók und Boulez.
Wiener Philharmoniker
Besetzung
Pierre Boulez — Dirigent
Programmhinweise
Die wunderbare musikalische Partnerschaft zwischen dem gefeierten Maestro Pierre Boulez und den Wiener Philharmonikern begann im Jahr 1962. In diesem Konzert beim Salzburger Festspiel 1992 dirigiert Boulez einige seiner Lieblingswerke: Stravinsky, Debussy, Bartók kombiniert mit eigenen Kompositionen. Getreu seinem Grundsatz, dass „ein Werk bei jeder Aufführung erneuert werden sollte“, präsentieren Boulez und das Orchester kühne musikalische Interpretationen, die dieses brillante Programm des 20. Jahrhunderts zum Leben erwecken!
Stravinskys Tonepos „Das Lied der Nachtigall“, basierend auf seiner gleichnamigen Oper, eröffnet dieses eklektische Konzert. Die Uraufführung 1919 war von Kontroversen umgeben, ähnlich wie sein epochales Frühlingsopfer. Es folgen Debussys Nocturnes Drei Nocturnes „Nuages“, „Fêtes“ und „Sirènes“, Werke, die von James Whistlers gleichnamigen Gemälden inspiriert sind. Boulez’ Livre pour cordes stammt von einem Werk, das für Streichquartett konzipiert und über zwei Jahrzehnte komponiert wurde. Das Programm schließt mit der Ballett-Suite von Bartóks Der wundersame Mandarin, Sz. 73, einem eindrucksvoll lebendigen Stück, das eine düstere Geschichte mit einigen verspielten Wendungen erzählt.



