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Komponist

Unsuk Chin

14. Juli 1961 - Seoul

Über den Künstler

Unsuk Chin wurde 1961 in Seoul, Südkorea, geboren. Sie studierte bei Sukhi Kang und György Ligeti und lebt seit 1988 in Berlin. Ihre Musik hat die Aufmerksamkeit internationaler Dirigenten wie Simon Rattle, Gustavo Dudamel, Alan Gilbert, Kent Nagano, Esa-Pekka Salonen, David Robertson, Peter Eötvös, Myung-Whun Chung, George Benjamin, Susanna Mälkki, Jukka-Pekka Saraste, François-Xavier Roth, Leif Segerstam, Hannu Lintu, Jakub Hrůša, Kazushi Ono und Ilan Volkov unter anderem gezogen. Ihre Musik ist modern in der Sprache, aber lyrisch und nicht dogmatisch in der Ausdruckskraft. Chin hat viele Auszeichnungen erhalten, darunter den Grawemeyer Award für Musikkomposition 2004 für ihr Violinkonzert Nr. 1, den Arnold-Schoenberg-Preis 2005, den Musikpreis der Prince-Pierre-Stiftung 2010, den Ho-Am-Preis 2012, den Wihuri Sibelius-Preis 2017, den Hamburger Bach-Preis 2019, den Kravis-Preis 2020 sowie den Leonie-Sonning-Musikpreis 2021. Im Jahr 2024 wurde ihr der renommierte Ernst-von-Siemens-Musikpreis verliehen.

Sie wurde von führenden Aufführungsorganisationen beauftragt, und ihre Musik wurde bei großen Festivals und Konzertreihen in Europa, Fernost und Nordamerika von Orchestern und Ensembles wie den Berliner Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem BBC Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic, dem Boston Symphony Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Göteborg Symphony, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Schwedischen Radio-Symphonieorchester, dem Tokyo Symphony, dem São Paulo Symphony Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, der London Sinfonietta, dem Royal Stockholm Philharmonic, dem Ensemble Intercontemporain, dem Ensemble Modern, dem Kronos Quartet und dem Arditti Quartet aufgeführt. Darüber hinaus ist Unsuk Chin auch in der elektronischen Musik aktiv und erhielt Aufträge von IRCAM und anderen Studios für elektronische Musik.

Im Jahr 2007 wurde Chins erste Oper Alice in Wonderland an der Bayerischen Staatsoper als Eröffnung des Münchner Opernfestivals uraufgeführt und von Unitel Classica auf DVD und Blu-ray veröffentlicht. Sie war Composer-in-Residence beim Lucerne Festival, dem Festival d’Automne, dem Stockholm International Composer Festival, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Eight Bridges Festival der Kölner Philharmonie, dem São Paulo Symphony, Casa da Música, dem Total Immersion Festival des BBC Symphony, dem Melbourne Symphony, dem NDR Elbphilharmonie Orchester in Hamburg und vielen weiteren. Zwischen 2006 und 2017 war Chin Composer-in-Residence beim Seoul Philharmonic Orchestra und leitete dessen von ihr gegründete zeitgenössische Musikreihe. Sie war von 2011 bis 2020 neun Spielzeiten lang Künstlerische Leiterin der Reihe „Music of Today“ des Philharmonia Orchestra in London. Im Jahr 2022 begann sie eine fünfjährige Tätigkeit als Künstlerische Leiterin des Tongyeong International Festival in Südkorea sowie ihre Künstlerische Leitung des Weiwuying International Music Festival in Taiwan. Porträt-CDs ihrer Musik erschienen bei Deutsche Grammophon, Kairos und Analekta sowie eine Sonderedition der Berliner Philharmoniker.

Die Werke von Unsuk Chin werden ausschließlich von Boosey & Hawkes veröffentlicht.

Videos zum (Wieder)entdecken

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