Der David-Oistrach-Zyklus (I/III)
Ein Porträt in 3 Episoden
Besetzung
David Oistrach — Violine
Frida Bauer — Klavier
Berliner Rundfunkorchester
Moskauer Philharmonisches Orchester
Hermann Abendroth — Dirigent
Gennady Roshdestwenski — Dirigent
Programmhinweise
Der großartige Regisseur, Violinist und Schriftsteller Bruno Monsaingeon—dessen unglaubliche Dokumentationen Sie auf medici.tv entdecken können—blickt bewundernd zurück auf einen der bedeutendsten Geiger des 20. Jahrhunderts, David Oistrakh, durch unbezahlbares Archivmaterial des sowjetischen Fernsehens, sorgfältig wiederentdeckt und restauriert. Die Karriere des Virtuosen, der 1908 in Odessa geboren wurde, ist untrennbar mit dem turbulenten politischen Klima seiner Zeit verbunden, geprägt von der Oktoberrevolution; erst mit seinem Sieg beim ersten Queen Elisabeth Wettbewerb (damals nach Eugène Ysaÿe benannt) im Jahr 1937, kurz vor seinem 30. Geburtstag, erlangte er weltweite Anerkennung und wurde zu einem „Vorbild an Geduld und Beharrlichkeit.“
Ein Ausschnitt aus Beethovens Violinkonzert, aufgenommen während eines Konzerts 1952 mit dem Berliner Rundfunk-Sinfonieorchester unter Hermann Abendroth, eröffnet das erste Kapitel dieser Dokumentation. „Aber keine Sorge,“ versichert uns Bruno Monsaingeon—nach diesem ersten Vorgeschmack auf Oistrakhs Genie werden wir vollständige Musikwerke zu hören bekommen. Hier zu Ihrem Seh- und Hörvergnügen: Brahms’ Violinkonzert mit Oistrakh und der Moskauer Philharmonie unter Gennady Rozhdestvensky sowie Schuberts Walzer-Caprice Nr. 6 zusammen mit der Pianistin Frida Bauer, vom Oistrakh selbst für Violine und Klavier arrangiert.


