Programm

Maurice Ravel, Le Tombeau de Couperin (orchestral version)

1. Prélude : vif

2. Forlane : allegro moderato

3. Menuet : allegretto

4. Rigaudon : assez vif

Henri Dutilleux, L'Arbre des songes

1. Librement, Interlude

2. Vif , Interlude 2

3. Lent, Interlude 3

4. Large et animé

Maurice Delage, Quatre Poèmes Hindous (Four Hindu Poems), cycle for soprano and chamber ensemble (1912)

1. Madras – "A beautiful woman..." (stanza 22 by Bhartṛhari), dedicated to Maurice Ravel

2. Lahore – "A lonely fir-tree..." (poem by Heine)

3. Bénarès – Birth of Buddha (anonymous), dedicated to Florent Schmitt

4. Jeypur – "If you think of her..." (stanza 73 by Bhartṛhari), dedicated to Igor Stravinsky

Henri Dutilleux, Métaboles

1. Incantatoire

2. Linéaire

3. Obsessionnel

4. Torpide

5. Flamboyant

Maurice Ravel, Daphnis et Chloé, Suite No. 2

1. Lever du jour

2. Pantomime

3. Danse générale

Sir Simon Rattle dirigiert Ravel, Dutilleux und Delage — Mit Leonidas Kavakos, Julia Bullock

Londoner Symphonie-Orchester

Abonnenten

Besetzung

Programmhinweise

Ein komplett französisches Programm mit englischem Flair, wenn Sir Simon Rattle das London Symphony Orchestra im Barbican Centre in London dirigiert, mit herausragenden Auftritten des virtuosen Geigers Leonidas Kavakos und der außergewöhnlichen jungen Sopranistin Julia Bullock!

Das symmetrische Programm wird von zwei Meisterwerken Ravels eingerahmt: Zuerst die seelenbewegende Suite Le Tombeau de Couperin, gewidmet Freunden, die im Ersten Weltkrieg verloren gingen; später, zum Abschluss des Abends, die weitläufigen Harmonien und die pastorale Pracht der Suite Nr. 2 aus Daphnis et Chloé, einem der leidenschaftlich romantischsten Werke des Komponisten.

Zwischen den beiden Ravel-Suiten befinden sich zwei Werke des Avantgarde-Komponisten Dutilleux, der oft als geistiger Nachfolger des musikalisch abenteuerlichen Ravel angesehen wird: das Violinkonzert L’arbre des songes (Der Baum der Träume), mit einer herausragenden Darbietung von Kavakos, und das methodisch sich entfaltende Métaboles, das nacheinander jede Sektion des Orchesters hervorhebt. Die schimmernde Symmetrieachse im Zentrum des Programms ist ein selten gehörtes Juwel, die Quatre poèmes hindous von Ravels eigenem Schüler Delage, interpretiert mit erstaunlicher Klarheit und Emotion von Bullock, die kürzlich in der New York Times als „eine der herausragenden Künstlerinnen ihrer Generation“ gelobt wurde.

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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