Programm

Jean Sibelius, Symphony No. 4 in A Minor, Op. 63

1. Tempo molto moderato, quasi adagio

2. Allegro molto vivace

3. Il tempo largo

4. Allegro

Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem, K. 626

1. Introitus : Requiem aeternam

2. Kyrie

3. Dies Irae

4. Tuba mirum

5. Rex tremendae

6. Recordare

7. Confutatis maledictis

8. Lacrimosa dies illa

9. Domine Jesu

10. Hostias

11. Sanctus

12. Benedictus

13. Agnus Dei

14. Communio: Lux aeterna

Klaus Mäkelä dirigiert Sibelius' Vierte und Mozarts Requiem – mit Sabine Devieilhe, Sasha Cooke, Julian Prégardien und Benjamin Appl.

Königliches Concertgebouw-Orchester

Abonnenten

Besetzung

Sabine Devieilhe  — Sopran

Sasha Cooke  — Mezzosopran

Julian Prégardien  — Tenor

Benjamin Appl  — Bariton

Niederländisches Kammerchor

Königliches Concertgebouw-Orchester

Klaus Mäkelä  — Dirigent

Programmhinweise

Obwohl er erst 2027 offiziell die Leitung des weltberühmten Royal Concertgebouw Orchestra übernehmen wird, setzt der brillante Klaus Mäkelä bereits jetzt seine Spuren in Amsterdams Goldstandard-Ensemble mit makellos ausgewählten Blockbuster-Programmen wie diesem: Sibelius' tief expressiver Vierte Sinfonie, gefolgt von Mozarts ewig eindringlichem Requiem—mit den Spitzenvokalisten Sabine Devieilhe, Sasha Cooke, Julian Prégardien und Benjamin Appl, die sich dem Nederlands Kamerkoor anschließen!

Ergründend und gequält wurde Sibelius' wunderschöne Sinfonie Nr. 4 als Spiegelbild verschiedener Sorgen erklärt: der Vorkriegsterror im Europa von 1911, die Angst des Komponisten vor einem Krebsrückfall und die zeitgenössische Verbreitung der Psychoanalyse (Sibelius selbst nannte seine Vierte eine „psychologische Sinfonie“). Wie dem auch sei, das Werk ist ein eindrucksvolles, introspektives Meisterwerk, eines seiner eindringlichsten Errungenschaften—fast so eindringlich wie Mozarts Requiem, das die zweite Hälfte des Programms bildet. Berühmt unvollendet bei Mozarts Tod, wurde das Requiem—vollendet von Franz Xaver Süßmayr—dennoch als eine der größten Errungenschaften des in Salzburg geborenen Genies angesehen. Über zwei Jahrhunderte später fesselt es vom ersten neugierigen Ton des Introitus bis zur unerbittlichen Wut des Dies Irae, der atemberaubenden Schönheit des Lacrimosa und der durchdringenden Endgültigkeit des Lux aeterna.

Sabine Devieilhe tritt mit freundlicher Genehmigung von Erato/Warner Classics auf.

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