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Komponist
Dirigent

Jean Sibelius

8. Dezember 1865 - Hämeenlinna (Finnland) — 20. September 1957 - Järvenpää (Finnland)

Über

Jean Sibelius, der Held der finnischen Musik

Jean Sibelius studierte sowohl Klavier als auch Violine in Helsinki. Der junge Komponist begann seine Karriere zunächst als Violinist, bevor er sich dem romantischen Repertoire zuwandte, insbesondere der symphonischen Tradition, die durch Edvard Grieg und Pyotr Ilyitch Tschaikowski symbolisiert wird. Nach einem kurzen Aufenthalt in Berlin, um seine Fähigkeiten zu verfeinern, wurde Sibelius Violin- und Musiktheorieprofessor am Konservatorium in Helsinki. Anschließend erhielt er eine lebenslange Pension vom Staat, sodass er sich ganz der Komposition widmen konnte.

Im Dienst der nationalistischen Sache schrieb Sibelius mehrere musikalische Werke, die die Größe des Landes erzählen, wie Kullervo (1892) und Finlandia (1900). Ab dem 20. Jahrhundert erlangte er in seiner Heimat großen Ruhm, wo er der meistgespielte und bewunderte Komponist ist. Unglaublich produktiv, komponierte er zahlreiche Symphonien und meisterhaft verwaltete Orchesterwerke. Sein Konzert für Violine (1903) ist ein Beweis für seinen Geschmack für klassische Strukturen und lyrischen Romantizismus.

Die Einflüsse des 20. Jahrhunderts auf Jean Sibelius’ Werk

Obwohl er oft als der letzte Romantiker betrachtet wird, sollte nicht vergessen werden, dass seine Musik fest im 20. Jahrhundert verankert ist. Ob es seine letzten Symphonien sind, die von Stille durchdrungen und mit einer entschlossen rätselhaften Sprache temperiert sind, oder sein Streichquartett Voces intimae, das über die Natur reflektiert – Sibelius besitzt auch ein introspektives Temperament.

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