Foto von Klaus Mäkelä
Dirigent
Cello

Klaus Mäkelä

17. Januar 1996 - Helsinki

© Marco Borggreve

Über

Klaus Mäkelä bekleidet seit 2020 die Position des Chefdirigenten des Oslo Philharmonic und ist seit 2021 Musikdirektor des Orchestre de Paris. Als Künstlerischer Partner des Concertgebouworkest seit 2022 wird er 2027 den Titel des Chefdirigenten übernehmen. Als exklusiver Decca Classics-Künstler hat er den kompletten Sibelius-Symphonienzyklus mit dem Oslo Philharmonic sowie Strawinskys Feuervogel und Das Frühlingsopfer mit dem Orchestre de Paris aufgenommen.

Nach Aufenthalten mit dem Oslo Philharmonic bei den Festivals in Edinburgh und Luzern im August eröffnet Klaus Mäkelä seine vierte Saison als Chefdirigent mit Thomas Larchers Symphonie Nr. 2 und Mahlers Symphonie Nr. 4. Die Saison 2023/24 umfasst siebzehn Konzerte in Norwegen, eine dreiwöchige Tournee durch Japan, Südkorea und Taiwan sowie Gastauftritte in Hamburg, Amsterdam, Paris und Wien. Zu den Programmhighlights zählen Schostakowitschs Symphonie Nr. 7, Bartóks Herzog Blaubarts Burg und Brahms’ Doppelkonzert, bei dem Mäkelä sowohl dirigiert als auch Cello spielt, gemeinsam mit dem Geiger Daniel Lozakovich.

Mit dem Orchestre de Paris führte Klaus Mäkelä Strawinskys Ballets Russes beim Festival d’Aix-en-Provence in einer besonderen Zusammenarbeit mit drei Filmemachern auf. Ballets Russes bleibt ein Schwerpunkt von Mäkeläs dritter Saison in Paris, einschließlich Aufführungen und einer Aufnahme von Strawinskys Petruschka, Debussys Jeux und L’Après-midi d’un faune für Decca Classics. Die Saison 2023/24 ist zudem eine Pianistensaison mit Bertrand Chamayou, Yuja Wang, Leif Ove Andsnes, Daniil Trifonov, Alexandre Kantorow und Lang Lang mit einem Repertoire von Prokofjew und Rachmaninow bis Ravel, Chopin und Saint-Saëns. Weitere Höhepunkte sind Uraufführungen von Unsuk Chin und Anna Thorvaldsdottir sowie die französische Erstaufführung von Miroslav Srnkas Superorganisms.

Mäkelä vergleicht die Programmgestaltung von Konzerten oft mit der Kuratierung von Ausstellungen und nimmt dies wörtlich bei einem der sechs Programme, die er in seiner zweiten Saison als Künstlerischer Partner des Concertgebouworkest leitet. Mussorgskys Bilder einer Ausstellung wird mit de Fallas Nächte in den Gärten Spaniens und Hawar Tawfiqs M.C. Eschers Imagination kombiniert. Weitere Programme umfassen die Kombination von Mozarts Klarinettenkonzert mit Werken von Betsy Jolas und Thomas Larcher sowie Beethovens Symphonie Nr. 3 mit Musik von Fanny und Felix Mendelssohn. Mäkelä dirigiert außerdem das Orchester bei Aufführungen von Mahlers Symphonie Nr. 3 und Bruckners Symphonie Nr. 5 im Rahmen eines vollständigen Zyklus zum 200. Geburtstag des Komponisten.

Klaus Mäkelä dirigiert in der Saison 2023/24 drei Gastorchester, kehrt in die USA zurück, um das Cleveland Orchestra und das Chicago Symphony Orchestra zu leiten, sowie nach Deutschland für drei Aufführungen mit den Münchner Philharmonikern.

Als Cellist arbeitet Mäkelä gelegentlich mit Mitgliedern des Oslo Philharmonic, Orchestre de Paris und Concertgebouworkest zusammen und tritt jeden Sommer beim Verbier Festival in Kammermusikkonzerten mit anderen Künstlern auf.

Klaus Mäkelä tritt mit freundlicher Genehmigung von Decca Classics auf.

Hier klicken, um Klaus Mäkeläs Veröffentlichungen bei Decca Classics zu entdecken, darunter eine Sibelius-Box mit dem Oslo Philharmonic und ein neues Strawinsky-Album mit dem Orchestre de Paris.

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