Programm

Johann Sebastian Bach, Violin Concerto in E Major, BWV 1042

1. Allegro

2. Adagio

3. Allegro assai

Johann Sebastian Bach, Violin Concerto in A Minor, BWV 1041

I. Allegro Moderato

II. Andante

III. Allegro Assai

Ástor Piazzolla, Oblivion

Johann Sebastian Bach, Partita for Solo Violin No. 3 in E Major, BWV 1006

2. Loure

Franz Schubert, Symphony No. 4 in C Minor, D. 417, "Tragic"

1. Adagio molto – Allegro vivace

2. Andante

3. Menuetto. Allegro vivace

4. Allegro

Ástor Piazzolla, Libertango

Hilary Hahn spielt Bach und Piazzolla.

Mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

Abonnenten

Besetzung

Hilary Hahn  — Violine

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen  — Orchester

Omer Meir Wellber  — Dirigent, Cembalo, Akkordeon

Programmhinweise

In der wunderschönen Umgebung der Saanen Dorfkirche in der Schweiz führen Hilary Hahn und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Omer Meir Wellber zwei der exquisiten Violinkonzerte von Bach auf!

Hilary Hahn war ein Wunderkind, studierte ab dem Alter von 4 Jahren bei Jascha Brodsky und erlangte schnell Ruhm als eine der großen Interpretinnen von Bachs Musik. Mit 17 Jahren veröffentlichte sie ihr erstes Album mit Bachs Violinstücken und sagte später, dass sie den vollständigen Katalog der Violinkonzerte des Komponisten in weiteren 17 Jahren „vollenden“ würde. Im Jahr 2018 veröffentlichte Hilary Hahn ihr Album Hilary Hahn Plays Bach: Violin Sonatas Nos. 1 & 2 Partita No. 1. Bach als Bezugspunkt für fast jedes Werk, das sie spielt, beschrieb sie den Komponisten als „den Maßstab, der mein Spiel ehrlich hält ... man kann bei Bach nichts vortäuschen.“ (Hilary Hahn für Saint Paul Sunday).

Die majestätischen Violinkonzerte in a-Moll und E-Dur sind die Kronjuwelen dieses außergewöhnlichen Konzerts. Nur eine ausgewählte Gruppe von Bachs Konzertwerken für Violine ist Teil des gängigen Repertoires geblieben; der reiche Einsatz von Harmonie und Kontrapunkt in den Konzerten sowie ihre Ausdruckskraft und Komplexität haben ihren Ehrenplatz gesichert. Hahns Spiel ist herausragend, ihre Violine singt süß und kraftvoll neben den Musikern des Orchesters im Bach-Doppelprogramm sowie im berühmten Oblivion des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla. Ein ohrenbetäubender Applaus begleitet die Geigerin von der Bühne, wodurch die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen während der dramatischen Symphonie Nr. 4 in c-Moll von Schubert glänzen kann. Zum Abschluss des Abends tauscht der Dirigent Omer Meir Wellber seinen Taktstock gegen sein Akkordeon und spielt Piazzollas absolut unwiderstehlichen Libertango, was das Publikum in völlige Bewunderung versetzt.

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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