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Violine

Hilary Hahn

27. November 1979 - Lexington (Vereinigte Staaten)

© Dana van Leeuwen / Decca

Über

Geboren 1979 in Virginia, begann Hilary Hahn im Alter von drei Jahren im Rahmen der Suzuki-Methode am Peabody Conservatory in Baltimore Geige zu lernen. Anschließend studierte sie bei Klara Berkovich und danach bei dem legendären Jascha Brodsky, dem letzten Schüler von Eugène Ysaye, am Curtis Institute of Music. Relativ geschützt vor einer Karriere als Wunderkind nahm sich Hilary Hahn Zeit, Kontrapunkt und Theorie zu studieren und öffnete ihren Horizont für Literatur, Malerei und Sprachen.

Sie war gerade erst vierzehn Jahre alt, als sie ihr internationales Debüt in Ungarn gab und Bernsteins Violinkonzert mit Ivan Fischer und dem Budapest Festival Orchestra spielte. Im folgenden Jahr spielte sie Beethovens Violinkonzert mit Lorin Maazel. Ihr Debüt in der Carnegie Hall folgte bald darauf, als sie 1996 die Schwelle der renommiertesten Konzerthalle Amerikas mit dem Philadelphia Orchestra überschritt.

Schon früh wünschte sich Hilary Hahn, ihr Repertoire zu erweitern. Von Bach bis Schoenberg, Spohr bis Vaughan Williams richtet die Geigerin ihre Aufmerksamkeit auf jeden Musikstil, ohne zeitgenössische Musik zu vernachlässigen. Sie spielt das Bernstein-Konzert und gab die Uraufführung sowie die Aufnahme des Violinkonzerts, das der amerikanische Komponist und Kontrabassist Edgar Meyer für sie schrieb. Diese Erfahrung wiederholte sie 2009 mit Jennifer Higdons Violinkonzert, das ebenfalls für sie komponiert wurde. Immer neugierig und leidenschaftlich an neuen musikalischen Erfahrungen interessiert, komponiert und interpretiert sie Lieder, die sie zwischen den Tourneen auf der Bühne aufführt.

Als vielseitig tätige Geigerin verfolgt und bereichert Hilary Hahn die Tradition ihrer Meister und bleibt der Erinnerung an Milstein, Grumiaux und Heifetz treu.

Auszeichnungen

  • Grammy Awards im Jahr 2003 für ihr Brahms/Strawinsky-Album.
  • Mehrere Diapason d'Or.
  • Deutscher Kritikerpreis.

Videos zum (Wieder)entdecken

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