Grigory Sokolov spielt Schubert, Beethoven, Rameau und Brahms.
Konzert in der Berliner Philharmonie
Besetzung
Grigory Sokolov — Klavier
Programmhinweise
Der legendäre Pianist Grigory Sokolov tritt nach zehn Jahren erstmals wieder auf Film auf, in einem exklusiv auf medici.tv verfügbaren Event!
Im Juni 2013 genehmigte der russische Klavier-Superstar Grigory Sokolov, bekannt für seine Zurückhaltung gegenüber Filmaufnahmen, ausnahmsweise die Aufnahme seines Rezitals. Davor war er seit November 2002 im Théâtre des Champs-Élysées in Paris nicht mehr live aufgenommen worden. Wie schon 2002 hatte Regisseur Bruno Monsaingeon die Ehre, das zweieinhalbstündige Konzert seines Klavieridols zu filmen. Monsaingeon, selbst Violinist, hat viele Dokumentarfilme über klassische Musik gedreht, und seine Begegnungen mit Musiklegenden wie Glenn Gould, Sviatoslav Richter und Yehudi Menuhin führten zu großartigen Porträts dieser Künstler, wobei seine Arbeit die musikalische Vergangenheit für zukünftige Generationen bewahrt.
Sokolov trat 1957 in das Leningrader Konservatorium ein; heute gilt er als einer der größten Pianisten unserer Zeit. Er gibt etwa 80 Konzerte pro Jahr, darunter ein jährliches Rezital in der Berliner Philharmonie (immer ausverkauft). 2012 erklärte Der Tagesspiegel: „[Sokolov] träumt seinen künstlerischen Traum; abstrakter, tiefgründiger und zugleich zarter als die meisten seiner Kollegen. Ihm zuzuhören ist wie ein Geschenk und überrascht oft.“
Das Berliner Philharmonie-Rezital von Sokolov aus dem Jahr 2014 konzentriert sich auf Werke aus der Dämmerung der klassischen Ära: Schuberts Impromptus und Drei Klavierstücke sowie Beethovens unglaubliche Hammerklavier-Sonate. Diese Klassiker des Klavierrepertoires werden ergänzt durch fünf Auswahlen aus Rameaus Tastenwerken (darunter die „Danse des sauvages“ aus Les Indes galantes) und Brahms’ Intermezzo Nr. 2, Op. 117.



