Strauss' Arabella
Christof Loy (Regisseur), David Afkham (Dirigent) — Mit Jacquelyn Wagner (Arabella), Sarah Defrise (Zdenka), Martin Winkler (Graf Waldner)...
Besetzung
Christof Loy — Bühnenregisseur
Herbert Murauer — Kostümbildner(in), Bühnenbildgestaltung
Reinhard Traub — Beleuchtung
Thomas Wilhelm — Choreograf
Jacquelyn Wagner — Arabella
Sarah Defrise — Zdenka
Martin Winkler — Waldner-Zählung
Anne Sofie von Otter — Adelaide
Programmhinweise
Verpassen Sie nicht eine außergewöhnliche Inszenierung von Arabella — die erste überhaupt in Madrid! Jacquelyn Wagner und Sarah Defrise bringen eine herzliche und authentische Beziehung auf die Bühne, eine schwesterliche Bindung, die das Fundament einer ausgezeichneten Bühnenproduktion bildet — von der Mise en scène von Christof Loy bis zur Regie von David Afkham, jedes fein ausgearbeitete Detail verstärkt das Drama und den Genuss einer zeitlosen komischen Oper.
Es wurde gesagt, dass Arabella eine Oper ist, die die Persönlichkeit ihres Komponisten Richard Strauss widerspiegelt — mit Charakteren, die zugleich äußerst idealistisch, direkt, dramatisch und doch heiter sind. Ihre Komik und Leichtigkeit — manchmal von Kritikern verspottet — könnten jedoch den belasteten politischen Hintergrund verschleiern, der zu ihrer Entstehung führte: Arabella hatte 1933 Premiere, fünf Monate nach Hitlers Machtergreifung. Missverständnisse und Handlungswendungen, Verwechslungen und eine Doppelhochzeit im letzten Akt könnten den Wunsch des Komponisten nach einem glücklichen Ende widerspiegeln, der gealtert und von den Wirren seiner Zeit erschöpft war.
Besorgt um die Zukunft ihrer Familie konsultiert die Gräfin Adelaide (die großartige Anne Sofie von Otter) eine Wahrsagerin, um herauszufinden, ob ihre Tochter Arabella eine wohlhabende Ehe eingehen und den früheren hohen Stand ihrer Familie wiederherstellen wird. Doch die Tarotkarten sagen einige Komplikationen voraus — vielleicht durch Zdenka, Arabellas jüngere Schwester, deren Machenschaften en travesti drohen, die glückliche Hochzeit zu ruinieren…
Foto © Teatro Real
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