
Christof Loy
5. Dezember 1962 - Essen (Deutschland)
© Monika Rittershaus
Über
Christof Loy ist einer der international gefragtesten Opern- und Theaterregisseure seiner Generation. Seine sorgfältig ausgearbeiteten Inszenierungen haben ihm zahlreiche Auszeichnungen eingebracht. Er wurde mehrfach vom Magazin Opernwelt zum Regisseur des Jahres gekürt. Im Jahr 2017 wurde er bei den International Opera Awards zum Regisseur des Jahres ernannt, wo er auch 2016 den Preis für die „Beste Neuproduktion“ für Brittens Peter Grimes am Theater an der Wien gewann.
Er pflegt eine intensive und langjährige Zusammenarbeit mit vielen der weltweit führenden Opernhäuser: Theater an der Wien (Peter Grimes, Maria Stuarda, Euryanthe, und Zazà), der Bayerischen Staatsoper (Lucrezia Borgia, Roberto Devereux, und Nozze di Figaro), der Oper Zürich (La Straniera, Alcina, I Capuleti e Montecchi, und Don Pasquale), den Salzburger Festspielen (Theodora, Die Frau ohne Schatten, Ariodante, und Così fan tutte), der Royal Opera Stockholm (La Fanciulla del West, Parsifal, Der Rosenkavalier, und Der Ferne Klang), dem Royal Opera House Covent Garden (Ariadne auf Naxos, Lulu, und Tristan und Isolde), De Nederlandse Opera in Amsterdam (Arabella, Khovanshchina, La Forza del Destino, und Tannhäuser), dem Teatro Real Madrid (Capriccio und Rusalka) und vielen weiteren.
Zu seinen neuesten Arbeiten zählen Così fan tutte bei den Salzburger Festspielen, Leoncavallos Zazà am Theater an der Wien, Dvořáks Rusalka am Teatro Real Madrid, Eugen Onegin (Tschaikowski) in Oslo, Francesca da Rimini an der Deutschen Oper Berlin, Luisa Miller (Verdi) beim Glyndebourne Festival, Salome (Strauss) an der Finnischen Nationaloper Helsinki, Der Schatzgräber (Schreker) an der Deutschen Oper Berlin sowie Il Trittico (Puccini) bei den Salzburger Festspielen.
Projekte in der laufenden Spielzeit umfassen Königskinder (Humperdinck) an der National Dutch Opera, Amsterdam, Arabella (Strauss) am Teatro Real Madrid und Le Prophète (Meyerbeer) beim Festival d’Aix-en-Provence.