Rossinis Il viaggio a Reims beim Salzburger Festspiel 2026
Cecilia Bartoli (Corinna), Marina Viotti (Marchesa Melibea), Mélissa Petit (Contessa di Folleville) — Regie: Barrie Kosky, Dirigent: Gianluca Capuano
Besetzung
Barrie Kosky — Bühnenregisseur
Rufus Didwiszus — Bühnenbilder
Victoria Behr — Kostüme
Franck Evin — Beleuchtung
Christian Arseni — Dramaturgie
Cecilia Bartoli — Corinna
Marina Viotti — Marchesa Melibea
Mélissa Petit — Contessa di Folleville
Programmhinweise
Cecilia Bartoli und Marina Viotti führen ein außergewöhnliches Ensemble von Opernstars in der Produktion des Salzburger Festspiels 2026 von Rossinis Il viaggio a Reims an, die von Barrie Kosky mit überschäumender Farbe und Dynamik inszeniert wird! Die letzte italienischsprachige Oper von Rossini, Il viaggio a Reims, wurde zur Begleitung der Krönung von König Karl X. in Reims im Jahr 1825 geschrieben und nur viermal aufgeführt, bevor sie für anderthalb Jahrhunderte in Vergessenheit geriet. In den 1970er Jahren wiederentdeckt und rekonstruiert, wurde sie schließlich 1984 erneut aufgeführt. Dieses heitere Werk – das einige von Rossinis feinster Musik enthält – versammelt eine multinationale Besetzung von Charakteren, die in einem Hotel auf dem Weg zu dem großen Ereignis verweilen und dabei ihre Launen, Schwächen und Heucheleien offenbaren. Die ungewöhnlich große Besetzung der Hauptdarsteller umfasst, ist aber nicht beschränkt auf die „außergewöhnliche musikalische Intelligenz“ und „exquisiten Pianissimi“ der legendären Bartoli als Corinna; Mélissa Petits „hellen, strahlenden Sopran und schillernde Koloratur“ in der Rolle der Contessa di Folleville; eine „hervorragende“ Viotti als Marchesa Melibea, deren „tiefer, bronzefarbener Mezzosopran samtig und verführerisch“ ist; Tara Erraughts (Madama Cortese) „bemerkenswerte Vielseitigkeit“ und „leichter, silberner Ton“; sowie der „unwiderstehliche“ Misha Kiria als Baron Trombonok, dessen „kraftvoller Bass das Geschehen verankert“ (Bachtrack).
Cecilia Bartoli ist seit 1994 Rolex-Testimonial.
Foto © Salzburger Festspiele / Monika Rittershaus