Strauss' Der Rosenkavalier
André Heller (Regisseur), Zubin Mehta (Dirigent) — Mit Camilla Nylund (Die Marschallin), Michèle Losier (Octavian), Günther Groissböck (Baron Ochs), Nadine Sierra (Sophie) ...
Besetzung
André Heller — Bühnenregisseur
Xenia Hausner — Bühnenbildner
Arthur Arbesser — Kostümbildner(in)
Olaf Freese — Beleuchtung
Camilla Nylund — Die Marschallin
Günther Groissböck — Baron Ochs auf Lerchenau
Roman Trekel — Faninal
Michèle Losier — Octavian
Programmhinweise
Der Rosenkavalier, oder Der Rosenkavalier, ist wahrscheinlich die bekannteste und beliebteste Oper von Richard Strauss, ein Publikumserfolg von der Premiere im Jahr 1911 an. Vom Komponisten selbst als „mozartähnliche Oper“ bezeichnet, stellt sie wohl den Höhepunkt von Strauss’ kreativem Schaffen dar. Hugo von Hofmannsthals Libretto erzählt zwei verschiedene Geschichten, die in einem imaginären Wien spielen: die der Marschallin, die sich hier freiwillig von ihrem Geliebten Octavian trennt, bedingt durch den Lauf der Zeit und die Unbeständigkeit des Herzens; und die von Octavian, der um die Hand der jungen Bürgerlichen Sophie wirbt – die bereits dem groben und mittellosen Baron Ochs, einem Cousin der Marschallin, versprochen ist.
Dieses Meisterwerk des Operntheaters, eine herzliche Mischung aus freudiger Liebe und bittersüßer Melancholie, verlangt nach einem Sängerensemble, das keine Scheu hat, alles zu geben, sowie nach einem Orchester, das die Wiener Leichtigkeit des Werks verkörpern kann, selbst wenn es einige überraschend moderne Passagen interpretiert – wie etwa wenn Strauss’ Partitur durch die polytonalen Klangfarben von Flöte, Celesta, Harfe und drei Soloviolinen fast greifbar das Bild der silbernen Rose heraufbeschwört.
Entdecken Sie unvergessliche Aufführungen von Camilla Nylund und Günther Groissböck als Marschallin und Baron Ochs, zusammen mit herausragenden Darbietungen von Nadine Sierra und Michèle Losier als Sophie und Octavian, in dieser Produktion von André Heller an der weltberühmten Staatsoper Berlin – dirigiert vom großen Zubin Mehta.
Foto © Ruth Walz
