Von Toscanini bis Abbado, die Geschichte des Lucerne Festival Orchesters
Toscanini, Furtwängler, Karajan, Menuhin, Abbado
Besetzung
Arturo Toscanini — Dirigent
Wilhelm Furtwängler — Dirigent
Herbert von Karajan — Dirigent
Yehudi Menuhin — Dirigent
Claudio Abbado — Dirigent
Programmhinweise
Seit siebzig Jahren erleuchtet ein Sternenensemble die Nächte von Luzern und bildet das größte Festivalorchester der Welt.
Vom ersten Konzert unter der Leitung von Arturo Toscanini im August 1938, das die Geburt des Lucerne Festivals markierte, bis zu seiner Wiedergeburt im Jahr 2003 unter der Leitung von Claudio Abbado, erzählt dieser Film die Geschichte einer Legende: Jeden Sommer reisen die größten Dirigenten und die besten Orchester in die Schweiz an die Ufer des Vierwaldstättersees, zur Freude der Liebhaber symphonischer Musik.
Um diese Geschichte zu erzählen, ist die Dokumentation mit wertvollen Zeitzeugenberichten durchsetzt: von Claudio Abbado, der seine Vision des Festivalorchesters definiert, von der Cellistin Natalia Gutman, der Klarinettistin Sabine Meyer, einem Chormitglied, das 1939 bei der Aufführung des Verdi-Requiems unter Toscaninis Leitung dabei war, und einem Musiker, der seit 1951 im Orchester ist…
Als besonderes Highlight einzigartige Archivaufnahmen: Herbert von Karajan berichtet in zwei Interviews (1967 und 1987) von seinen Erfahrungen bei der Schweizer Veranstaltung, Yehudi Menuhin erinnert sich 1961 an sein Treffen mit Wilhelm Furtwängler in Luzern. Faszinierend.
Foto: © Priska Ketterer