Programm

Franz Liszt, 12 Transcendental Études, S. 139

10. Allegro agitato molto

Ludwig van Beethoven, Piano Sonata No. 14 in C-sharp Minor, Op. 27 No. 2, "Moonlight"

1. Adagio sostenuto

Christoph Willibald Gluck, Orfeo ed Euridice : Melody

Ludwig van Beethoven, Écossaise, WoO 23

Joseph Haydn, Piano Sonata No. 62 in E-flat major, Hob. XVI:52

1. Allegro (Moderato)

3. Finale: Presto

Franz Liszt, Liebestraum in A flat, S. 541 No. 3 "Love Dream"

Franz Liszt, Hungarian Rhapsodies, S. 244

No. 12 in C-sharp minor

Evgeny Kissin, Das Geschenk der Musik

Ein Film von Christopher Nupen

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Besetzung

Programmhinweise

In den letzten Jahren hat Evgeny Kissin uns mit seiner Virtuosität, unvergleichlichem Charisma und seinem kometenhaften Aufstieg an die Spitze des internationalen Konzertzirkus begeistert. Nur wenige musikalische Karrieren sind so schnell so hoch geklettert!

Evgeny Igorevich Kissin wurde am 10. Oktober 1971 in Moskau als Sohn eines Ingenieurs und einer Klavierlehrerin geboren. Er begann im Alter von zwei Jahren Klavier zu spielen, als er kaum groß genug war, um die Tasten zu erreichen. Es wurde bald klar, dass seine Begabungen wirklich außergewöhnlich waren, und im Alter von sechs Jahren gaben ihn seine Eltern an die Moskauer Gnessin-Musikschule für begabte Kinder. Dort traf er auf Anna Pavlovna Kantor, eine Pädagogin, die seine künstlerische Entwicklung tiefgreifend beeinflusste und bis zum Beginn von Kissins internationalem Ruhm seine Lehrerin und Mentorin blieb.

In dieser Dokumentation bereitet sich Kissin auf seine inzwischen berühmten Konzerte im Sommer 1997 vor, bespricht sie und probt sie, wobei die Konzerte selbst hier im Film enthalten sind. Wir sehen Kissin auch bei seinem historischen Recital in der Royal Albert Hall desselben Jahres, dem ersten Solorecital in der 100-jährigen Geschichte der Proms. Obwohl dies ein potenziell riskantes Wagnis seitens der BBC war, erwies es sich als lohnenswert: Nie zuvor hatte ein größeres Publikum (fast 6.000 Menschen) die Royal Albert Hall für die Proms gefüllt! Am Ende des Konzerts spielte Kissin die längste Zugabefolge in der Geschichte der Proms.

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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