Programm

Franz Liszt, Totentanz for piano and orchestra, S. 126

Marc-André Hamelin, Hexensabbat

Johann Sebastian Bach, Partita No. 2 in C Minor, BWV 826

I. Sinfonia

II. Allemande

III. Courante

IV. Sarabande

V. Rondeau

VI. Capriccio

Sergei Prokofjew/Rikuya Terashima, Symphony No. 1 in D Major, Op. 25 "Classical" (version for two pianos)

1. Allegro

2. Larghetto

3. Gavotta: Non troppo allegro

4. Finale: Molto vivace

Maurice Ravel, La Valse (for two pianos)

Sergei Rachmaninow, Romance in A Major, for piano six hands

Yoav Levanon, Martha Argerich, Akane Sakai und Sergio Tiempo spielen Werke von Liszt, Marc-André Hamelin (Weltpremiere), Bach, Prokofiev und Ravel.

Le Piano Symphonique Festival 2024 — Mit Michael Sanderling und dem Luzerner Sinfonieorchester

Abonnenten

Besetzung

Yoav Levanon  — Klavier

Martha Argerich  — Klavier

Akane Sakai  — Klavier

Sergio Tiempo  — Klavier

Roman Blagojević  — Klavier

David Chen  — Klavier

Michael Sanderling  — Dirigent

Luzerner Sinfonieorchester

Programmhinweise

Dieses außergewöhnliche Konzert der aufregenden dritten Ausgabe des Luzerner Le Piano Symphonique-Festivals bietet bemerkenswerte Klavierkonzert- und Duett-Action – sowie eine außergewöhnliche, seltene Delikatesse für Klavierliebhaber: eine Soloaufführung von Martha Argerich!

Das Programm beginnt mit dem phänomenalen Yoav Levanon, der seine Erkundung der Werke von Franz Liszt im teuflischen Totentanz fortsetzt, zusammen mit Maestro Michael Sanderling an der Spitze des Luzerner Sinfonieorchesters. Basierend auf der gregorianischen Choralmelodie Dies irae bedeutet der Totentanz einen „Tanz des Todes“ und spiegelt die dunkle Faszination des Komponisten für das Makabre wider. Danach folgt die Weltpremiere von „Hexensabbat“ von Marc-André Hamelin – eine speziell für Le Piano Symphonique in Auftrag gegebene Komposition. 

In der zweiten Hälfte spielt die großartige Martha Argerich – deren Solokonzerte seit den 1980er Jahren seltener als blaue Monde sind – Bachs Partita Nr. 2 in c-Moll, beginnend mit einer Sinfonia im Stil einer französischen Ouvertüre und abschließend mit einem markanten und unkonventionellen Capriccio. Die begabte Akane Sakai gesellt sich dann zur „Pianiste Associée“ für eine Interpretation von Prokofjews Symphonie Nr. 1, genannt „Klassische Symphonie“ wegen ihrer modernen Adaption des klassischen Stils von Haydn und Mozart. Zum Abschluss dieses erhabenen Konzerts gesellt sich der Virtuose Sergio Tiempo zu Martha Argerich für eine atemberaubende Interpretation von Ravels La Valse, die vom Komponisten als „ein großer Walzer, eine Art Tribut an die Erinnerung an den großen Strauss [Johann]“ beschrieben wurde – der perfekte Weg, einen magischen Musikabend zu beenden! Als ganz besonderes Zugabestück wird die legendäre Martha von ihren Enkeln David Chen und Roman Blagojevic bei einem erhabenen Rachmaninow-Juwel für Klavier zu sechs Händen begleitet.

Foto: Martha Argerich © Daniel Dittus
Yoav Levanon erscheint mit freundlicher Genehmigung von Warner Classics.

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