Renaud Capuçon und Franck Braley spielen Beethovens Sonaten Nr. 5 bis 7.
Großes Theater von Bordeaux
Besetzung
Renaud Capuçon — Violine
Frank Braley — Klavier
Programmhinweise
Der Geiger Renaud Capuçon und der Pianist Frank Braley spielen Ludwig van Beethovens Violinsonaten Nr. 5, 6 und 7 im Grand Théâtre de Bordeaux. (I/III)
Der französische Geiger Renaud Capuçon und der Pianist Frank Braley treten schon lange gemeinsam auf. Hier versammeln sie sich, um Beethovens komplette Violinsonaten aufzuführen. Das Programm dieser drei Konzerte folgt der chronologischen Reihenfolge der Komposition der Sonaten. Es zielt darauf ab, die Entwicklung von Beethovens Stil zu verstehen.
Renaud Capuçon und Frank Braley spielen im Grand Théâtre de Bordeaux die hochpoetische Violinsonate Nr. 5, betitelt „Frühling“, sowie die weniger bekannten Violinsonaten Nr. 6 und Nr. 7, Meisterwerke des späten Klassizismus.
Über einen Zeitraum von mehr als zwanzig Jahren komponiert, spiegeln Beethovens zehn Violinsonaten die Bedeutung wider, die der Violine im 18. und 19. Jahrhundert beigemessen wurde. Nach und nach wurde die Violine unabhängiger und inspirierte virtuosere Kompositionen, insbesondere unter dem Einfluss von Corelli und Vivaldi – und der Virtuosität seiner Violinkonzerte –, Bach und Mozart. Die Violine wurde, wie das Klavier, zum König der Soloinstrumente.
Obwohl Beethovens erste Sonaten dem Klavier eine Hauptrolle zuweisen, geben die folgenden beiden Instrumenten denselben Status und führen die Solisten dazu, das musikalische Gespräch zu teilen.
Dieses Konzert spiegelt die wunderbare Zusammenarbeit zwischen Renaud Capuçon und Frank Braley wider, entsprechend der Virtuosität, Feinheit und Eleganz beider Musiker. Die Sonaten drücken sowohl Kraft in ihren Hauptthemen als auch Zerbrechlichkeit in ihren Details aus.
