Programm

Ludwig van Beethoven, Sonata for Violin and Piano No. 1 in D Major, Op. 12 No. 1

Ludwig van Beethoven, Violin Sonata in A Major, Op. 12, No. 2

Ludwig van Beethoven, Sonata for Violin and Piano No. 3 in E flat Major, Op. 12 No. 3

Ludwig van Beethoven, Sonata for Violin and Piano No. 4 in A minor, Op. 23

Renaud Capuçon und Franck Braley spielen Beethovens Sonaten Nr. 1 bis 4.

Großes Theater von Bordeaux

Abonnenten

Besetzung

Renaud Capuçon  — Violine

Frank Braley  — Klavier

Programmhinweise

Der Geiger Renaud Capuçon und der Pianist Frank Braley spielen Ludwig van Beethovens Violinsonaten Nr. 1, 2, 3 und 4 im Grand Théâtre de Bordeaux. (I/III)

Der französische Geiger Renaud Capuçon und der Pianist Frank Braley treten schon lange gemeinsam auf. Hier versammeln sie sich, um Beethovens komplette Violinsonaten aufzuführen. Das Programm dieser drei Konzerte folgt der chronologischen Reihenfolge der Komposition der Sonaten. Es zielt darauf ab, die Entwicklung von Beethovens Stil zu verstehen.

Renaud Capuçon und Frank Braley spielen hier Beethovens erste vier Violinsonaten. Die ersten drei Sonaten, die er komponierte, wurden von Musikkritikern nicht gelobt. Im Gegensatz dazu wurden die Violinsonaten Nr. 4 und Nr. 5 mit dem Beinamen „Frühling“ von einem Musikkritiker der Allgemeinen Musikalischen Zeitung im Jahr 1801 als „die besten von Beethoven komponierten Sonaten, was bedeutet, dass sie zu den besten Kompositionen aller Zeiten gezählt werden“ beschrieben.

Beethovens zehn Violinsonaten, komponiert über einen Zeitraum von mehr als zwanzig Jahren, spiegeln die Bedeutung wider, die der Violine im 18. und 19. Jahrhundert beigemessen wurde. Nach und nach wurde die Violine unabhängiger und inspirierte virtuosere Kompositionen, insbesondere unter dem Einfluss von Corelli und Vivaldi – und der Virtuosität seiner Violinkonzerte –, Bach und Mozart. Die Violine wurde, wie das Klavier, zum König der Soloinstrumente.

Obwohl Beethovens erste Sonaten dem Klavier eine Hauptrolle geben, verleihen die folgenden beiden Instrumenten denselben Status und führen die Solisten dazu, die musikalische Rede zu teilen.

Dieses Konzert spiegelt die wunderbare Zusammenarbeit zwischen Renaud Capuçon und Frank Braley wider, entsprechend der Virtuosität, Feinheit und Eleganz, die beide Musiker besitzen. Die Sonaten drücken zudem Kraft in ihren Hauptthemen und Zerbrechlichkeit in ihren Details aus.

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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