Kerson Leong spielt Tárrega, Bach, Barrios, Schubert und Ysaÿe.
Salle Bourgie Montréal
Besetzung
Kerson Leong — Violine
Programmhinweise
Selten sind die Geiger, die sich der Herausforderung eines komplett solistischen Rezitals stellen – besonders wenn das Programm so anspruchsvoll ist wie das, das der kanadische Geiger Kerson Leong hier übernimmt! Von der Zeitschrift Classica als „eine wahre Offenbarung“ bezeichnet, glänzt der junge Virtuose in diesem beeindruckenden Konzert und spielt mit Flair und Begeisterung auf einem begehrten Guarneri del Gesù-Instrument.
Das einfallsreiche Programm umfasst ein Paar Werke, die ursprünglich für Gitarre von Francisco Tárrega und Agustín Barrios geschrieben wurden, von denen das zweite vom Interpreten selbst für Solo-Violine transkribiert wurde. Abgerundet wird das Programm durch ein Trio traditionellerer Stücke, die keineswegs weniger herausfordernd für den Interpreten sind. Bachs zweite Sonate für Solo-Violine mit ihrer monumentalen Fuge erfordert immense musikalische Reife, während Ernsts Grand Caprice über Schuberts Der Erlkönig als eines der technisch anspruchsvollsten Stücke im Solorepertoire gilt. Das Programm gipfelt in Ysaÿes Violinsonate Nr. 5, einem Werk voller Poesie und gewaltiger technischer Herausforderungen – beides meistert Leong mit beeindruckender Leichtigkeit.
Kerson Leong © Bruno Schlumberger


