Programm

Claudio Monteverdi, Scherzi musicali, SV 230-245

O rosetta, che rosetta, SV 237

Dolci miei sospiri, SV 242

Lidia spina del mio core, SV 244

Béla Bartók, Violin Concerto No. 1, Sz. 36

1. Andante sostenuto

2. Allegro giocoso

Bjarne Brustad, Veslefrikk

Franz Schubert, Symphony No. 9 in C Major, D. 944, "The Great"

1. Andante – Allegro ma non troppo – Più moto

2. Andante con moto

3. Scherzo: Allegro vivace

4. Finale: Allegro vivace

Iván Fischer dirigiert Monteverdi, Bartók und Schubert – mit Vilde Frang

Budapester Festivalorchester

Abonnenten

Besetzung

Vilde Frang  — Violine

Budapester Festivalorchester

Iván Fischer  — Dirigent

Programmhinweise

Die norwegische Violinvirtuosin Vilde Frang „hat das Talent, jedem Ton Leben einzuhauchen“ (BBC Music Magazine), und in diesem herausragenden Auftritt mit dem großartigen Budapest Festival Orchestra und dem erstklassigen Dirigenten Iván Fischer bringt sie ihr außergewöhnliches Können in Bartóks romantisches, geheimnisvolles Violinkonzert Nr. 1 ein – ein Werk, das erst über ein Jahrzehnt nach dem Tod des Komponisten veröffentlicht wurde, möglicherweise aufgrund von Bartóks romantischer Zurückweisung durch die Geigerin Stefi Geyer, der er das Werk widmete. Die beiden Sätze sollen verschiedene Seiten von Geyer widerspiegeln, der erste „idealisiert… himmlisch und nach innen gekehrt“, der zweite „fröhlich, witzig, amüsant“. (Bartók entschied sich gegen den ursprünglich geplanten dritten Satz, der die „gleichgültige, kühle, stille“ Geyer dargestellt hätte.)

Um Frangs spektakuläres Bartók-Konzert herum ist ein wunderschön geplantes Programm gestaltet: Zum Auftakt des Abends ein Abstecher ins 17. Jahrhundert mit einer Auswahl madrigalähnlicher Scherzi musicali von Claudio Monteverdi, veröffentlicht im selben Jahr wie die Uraufführung seiner Oper L'Orfeo im Jahr 1607; zum krönenden Abschluss Schuberts Sinfonie Nr. 9 in C-Dur, genannt „Die Große“ wegen ihrer Länge, ihrer Großartigkeit und dem paradigmatischen Umfang ihrer Ambitionen.

Foto Vilde Frang © Marco Borggreve | Foto Iván Fischer © Istvan Kurcsak

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