Daniel Barenboim dirigiert Verdi und Wagner — Mit Plácido Domingo
Eine Gala-Nacht mit der Staatskapelle Berlin
Besetzung
Programmhinweise
Bei diesem außergewöhnlichen Galaabend 1993 in der Berliner Staatsoper luden die Staatskapelle Berlin und ihr Musikdirektor (und Dirigent auf Lebenszeit!) Daniel Barenboim eine Reihe illustrierter Solisten ein, um gemeinsam ein unwiderstehliches Programm zu präsentieren, das zwei der größten Namen der Oper gewidmet ist: Wagner und Verdi! Das Konzert beginnt mit Auszügen aus vier der Hauptwerke Verdis, mit einem der führenden Experten im Repertoire des Komponisten, Plácido Domingo: der Ouvertüre zu den Sizilianischen Vespern, der Arie „Ah! Sì, ben mio“ aus Il Trovatore, dem Vorspiel zu Akt II und „Lunga da lei“ aus La Traviata und – ein Höhepunkt des Abends – der Ballettmusik und der Arie „Niun mi tema“ aus Akt IV von Otello, einer Rolle, die Domingo viele Male gesungen hat (mit mehr auf Film festgehaltenen Aufführungen als jeder andere Künstler). Aber das pièce de résistance dieses Konzerts ist eine legendäre Aufführung von Akt I der Walküre, dem zweiten Teil von Wagners Ring, mit der amerikanischen Sopranistin Deborah Polaski, einer bemerkenswerten Interpretin Wagners, und dem legendären britischen Bass Sir John Tomlinson.

