Das Europakonzert 1991 der Berliner Philharmoniker in Prag
Mit Cheryl Studer und Bruno Canino
Besetzung
Cheryl Studer — Sopran
Bruno Canino — Klavier
Berliner Philharmoniker — Orchester
Claudio Abbado — Dirigent
Programmhinweise
Das Jahr ist 1991, und Claudio Abbado dirigiert das allererste Europakonzert, womit er eine Tradition begründet, die über 30 Jahre andauern wird! Am 1. Mai jeden Jahres feiern die Berliner Philharmoniker in Europas legendärsten Konzertsälen unter dem fachkundigen Taktstock international renommierter Dirigenten das Jubiläum ihrer Gründung.
In Prag beginnt das Programm mit der beliebten Ouvertüre zu Mozarts Don Giovanni, die eine weitere Stunde mit Werken Mozarts einläutet – und das aus gutem historischen Grund: Die leidenschaftliche Reaktion der tschechischen Hauptstadt auf Die Hochzeit des Figaro im Vorjahr inspirierte Mozart dazu, für die allererste Aufführung von Don Giovanni am 27. Oktober 1787 zurückzukehren. Obwohl diese Premiere im Estates Theatre stattfand, nimmt das Berliner Ensemble für das Konzert 1991 im ebenso bekannten Smetana-Saal seinen Platz ein.
Nach der ikonischen Ouvertüre von Don Giovanni gesellt sich die Sopranistin Cheryl Studer zum Orchester für eine der markantesten Arien dieser Oper, „Crudele! Ah no, mio bene!“ Das Programm wird mit Mozarts Sinfonie Nr. 29 in A-Dur fortgesetzt, einer seiner letzten „Salzburger“ Sinfonien, sowie der Konzertarie „Ch’io mi scordi di te“ für Sopran, Orchester und obligates Klavier, gespielt von Bruno Canino. Die Sinfonie Nr. 35 in D-Dur, auch bekannt als Haffner-Sinfonie, beschließt den Abend majestätisch und markiert den Beginn einer geschätzten Tradition für die kommenden Jahrzehnte!
