Programm

Franz Schubert, Die Sommernacht, D. 289

Franz Schubert, Schwanengesang, D. 957

1. Liebesbotschaft

Franz Schubert, Grätzer Galopp, D. 925

Franz Schubert, Winterreise, D. 911

7. Auf dem Flusse (On the River)

11. Frühlingstraum (Dream of Spring)

Franz Schubert, Im Abendrot, D. 799

Franz Schubert, Piano Sonata No. 4 in A Minor, D. 537

2. Allegretto quasi andantino

Franz Schubert, Schwanengesang, D. 957

14. Die Taubenpost

Franz Schubert, Winterreise, D. 911

12. Einsamkeit (Solitude)

13. Die Post (The Post)

Franz Schubert, Viola, D. 786

Franz Schubert, Fantasy for Violin and Piano in C Major, D. 934

Franz Schubert, Nachtstück, D. 672

Franz Schubert, Abschied von der Erde, D. 829

Franz Schubert, Piano Sonata No. 13 in A Major, D. 664

2. Andante

Franz Schubert, Winterreise, D. 911

5. Der Lindenbaum (The Linden Tree)

Franz Schubert, Galopp und Ecossaisen, D. 735

Galopp

Franz Schubert, Six Musical Moments, Op. 94, D. 780

No. 3: Allegro Moderato (Air russe)

Franz Schubert, Schwanengesang, D. 957

13. Der Doppelgänger

Franz Schubert, Winterreise, D. 911

23. Nebensonnen (The Mock Suns)

Franz Schubert, Die schöne Müllerin, D. 795

20. Des Baches Wiegenlied

Eine Winterreise, mit Anne Sofie von Otter

Ein intimes musikalisches Fresko inszeniert von Christof Loy

Abonnenten

Besetzung

Christof Loy  — Bühnenregisseur

Herbert Murauer  — Szenenbild und Kostümdesign

Roland Edrich  — Beleuchtungsdesigner

Niels Nuijten  — Dramaturgie

Friedrich Gatz  — Video

Anne Sofie von Otter  — Er

Kristian Bezuidenhout  — Der Pianist

Claudio Rado  — Der Geiger

Programmhinweise

Am Theater Basel in der Schweiz verkörpert die international gefeierte Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter einen der bedeutendsten Komponisten Österreichs, Franz Schubert. In einem intimen musikalischen Fresko, inszeniert von Christof Loy, besucht der Komponist die Geister seiner Vergangenheit, darunter sein jüngeres Ich (Nicolas Franciscus), seinen Freund und Dichter Franz von Schober (Kristian Alm), eine Kurtisane (Matilda Gustafsson) und Viola, eine seiner Lieder, personifiziert als junge Frau (Giulia Tornarolli).


Dreißig Jahre alt und von Krankheit und Depressionen geplagt, fand Schubert Trost in Wilhelm Müllers Gedichtband Winterreise. Inspiriert vertonte der Komponist die Gedichte und betonte dabei die innewohnende Melancholie und Verzweiflung der Texte, um seinen eigenen Zustand widerzuspiegeln. Für diese innovative Produktion wählten Loy und Von Otter sechs von Schuberts Originalmelodien aus, ergänzten sie mit drei Auszügen aus dem Schwanengesang, einem Stück aus Die Schöne Müllerin und mehreren Orchesterpassagen aus dem umfangreichen Werk des Komponisten, um ein unverzichtbares und unvergessliches Porträt des großen Vaters des Liedes zu schaffen.

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

Weiteres Hören: vorgestellte Werke

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