Drei Choreografien von Sir Frederick Ashton, Musik von Mendelssohn, Franck und Liszt
Das Royal Ballet
Besetzung
Sir Frederick Ashton — Choreograf
Der Traum:
David Walker — Bühnenbildner
John B. Read — Beleuchtungsdesigner
Anthony Dowell — Bühnenregisseur
Christopher Carr — Bühnenregisseur
Akane Takada — Titania
Steven McRae — Oberon
Programmhinweise
Der große Choreograf Sir Frederick Ashton (1904-1988) war nicht nur Zeuge von Jahrzehnten der Transformationen, Revolutionen und Innovationen im Ballett – er war einer der bedeutendsten Architekten der neuen Landschaft. Fast vierzig Jahre lang Direktor des Royal Ballet und Choreograf von nahezu hundert Balletten, war er ein Künstler mit Vision und Charakter, Eigenschaften, die in diesem prachtvollen dreiteiligen Programm wunderbar zum Ausdruck kommen.
1946 inszenierte Ashton César Francks Symphonic Variations, ein nicht-programmatisches Werk (d.h. ohne klare erzählerische Handlung), als kraftvolles abstraktes Spektakel für den menschlichen Körper, mit sechs Solisten, die während der gesamten Aufführung auf der Bühne bleiben. Die narrative Struktur kehrt 1964 mit The Dream zurück – inspiriert von Shakespeare, vermittelt durch Mendelssohns Ein Sommernachtstraum – in dem der Tänzer, der Oberon spielt, eine der anspruchsvollsten männlichen Rollen im Repertoire übernimmt, eine nahezu beispiellose technische Herausforderung en pointe. Schließlich zeigt das bezaubernde Marguerite and Armand (1963), geschaffen für Rudolf Nurejew und Margot Fonteyn und zur stürmischen Sonate in h-Moll von Liszt gesetzt, eine elegante und herzzerreißende Liebesgeschichte.


