Foto von Khatia Buniatishvili
Klavier

Khatia Buniatishvili

21. Juni 1987 - Tiflis (Georgien)

© Gavin Evans

Über

Khatia Buniatishvili ist eine renommierte Pianistin, die für ihren mutigen und unkonventionellen musikalischen Ansatz beim Spielen gelobt wird. Entdecken Sie ihre Musik auf medici.tv! 

 

Geboren in Georgien, entdeckte Khatia Buniatishvili das Klavier im frühen Alter von drei Jahren. Sie gab ihr erstes klassisches Konzert mit dem Kammerorchester Tiflis, als sie sechs Jahre alt war, und wurde anschließend eingeladen, mit ihnen international zu touren. Zu Buniatishvilis musikalischen Mentoren zählen Tengiz Amirejibi in Tiflis und Oleg Maisenberg in Wien. 

Zu Buniatishvilis musikalischen Partnern gehören einige der weltweit führenden Dirigenten, Orchester und internationalen Künstler. Sie hat unter der Leitung von Zubin Mehta, Plácido Domingo, Kent Nagano, Neeme Järvi, Paavo Järvi, Mikhail Pletnev, Vladimir Ashkenazy, Semyon Bychkov, Myung-Whun Chung und Philippe Jordan gespielt und mit dem Israel Philharmonic Orchestra, Los Angeles Philharmonic, San Francisco Symphony, Seattle Symphony, Philadelphia Orchestra, Toronto Symphony, São Paulo State Symphony, China Philharmonic Orchestra, NHK Symphony, London Symphony, BBC Symphony, Orchestre de Paris, Orchestre National de France, Filarmonica della Scala, Vienna Symphony, Rotterdam Philharmonic Orchestra und Munich Philharmonic Orchestra zusammengearbeitet.

Buniatishvilis Karriere führte sie zu Auftritten in Veranstaltungsorten auf der ganzen Welt, wie der Carnegie Hall (New York), Walt Disney Concert Hall (Los Angeles), Royal Festival Hall (London), Musikverein und Konzerthaus (Wien), Concertgebouw (Amsterdam), Berliner Philharmonie, Pariser Philharmonie, Théâtre des Champs-Élysées (Paris), La Scala (Mailand), Teatro La Fenice (Venedig), Palau de la Música Catalana (Barcelona), Victoria Hall (Genf), Tonhalle (Zürich), Rudolfinum (Prag), Grand Theater (Shanghai), Beijing NCPA (Peking), NCPA (Mumbai), Suntory Hall (Tokio) und Esplanade Theatre (Singapur). Sie hat an den Festivals in Salzburg, Gstaad Menuhin, La Roque d’Anthéron und iTunes sowie an der Hollywood Bowl in Los Angeles, den BBC Proms, dem Klavier-Festival Ruhr und dem Progetto Martha Argerich teilgenommen. Sie ist auch eine regelmäßige Teilnehmerin des Verbier Festivals, wo sie 2011 Liszts Sonate in h-Moll aufführte.

Neben ihrer Solokarriere spielte Buniatishvili auch in Kammerensembles mit den Geigern Renaud Capuçon und Gidon Kremer sowie zahlreichen anderen internationalen Künstlern. Am 15. März 2015 wurde sie während ihres Auftritts mit Beethovens 3. Klavierkonzert mit dem regionalen Orchestra de Cannes-Provence-Alpes-Côte d’Azur von den Musikern gebeten, die Schirmherrin des Orchesters zu werden, als Nachfolgerin von Brigitte Engerer.  

Buniatishvilis Diskografie umfasst Alben wie ihr Debütalbum von 2011 Franz Liszt, Motherland (2014) und Kaleidoscope (2016) unter dem Label SONY Classical sowie Kissine, Tchaikovsky: Piano Trios mit Gidon Kremer und Giedrė Dirvanauskaitė (2011) und Franck, Grieg, Dvorak: Violin Sonatas (2014) mit dem Geiger Renaud Capuçon. Ihr zweites Album, Chopin, mit Solo-Werken sowie Chopins Klavierkonzert Nr. 2 in f-Moll, begleitet vom Orchestre de Paris und Paavo Järvi, erhielt begeisterte Kritiken. The Guardian bezeichnete sie als „eine der aufregendsten und technisch begabtesten jungen Pianistinnen von heute“. Sie arbeitete auch mit der Rockband Coldplay an deren Album A Head Full of Dreams (2015) zusammen. Darüber hinaus umfasst ihre Diskografie Rachmaninov (2017), begleitet vom Tschechischen Philharmonischen Orchester, sowie zwei Solo-Klavieralben, Schubert (2019) und Labyrinth (2020). Dank ihrer produktiven künstlerischen Karriere wurde sie zweimal mit dem ECHO Klassik Award ausgezeichnet, 2012 für Franz Liszt und 2016 für Kaleidoscope.

Als tief besorgte Humanistin, die die Menschlichkeit ins Zentrum aller Kunst stellt, geht Khatias Musik Hand in Hand mit ihrem Aktivismus. Sie war an zahlreichen sozialen Projekten beteiligt, wie der DLDwomen13-Konferenz (2013) in München, „To Russia with Love“ (2013), einem Konzert in Berlin gegen die Verletzung der Menschenrechte in Russland, dem „Charity Concert in Kiev“ (2015) für Verwundete in der Anti-Terror-Operationszone und dem humanitären Konzert zum 70. Jahrestag der Vereinten Nationen (2015) in Genf, das syrischen Flüchtlingen zugutekam. Tatsächlich sieht Khatia Buniatishvili Musikfestivals als eine Möglichkeit, Menschen zu verbinden, und sie ist bestrebt, neue Generationen für klassische Musik zu begeistern. Auf Kritiker ihres Klavierspiels antwortet sie: „Was die Leute an meinen Konzerten schätzen, wie auch bei Rockkonzerten, ist, dass ich auf der Bühne alles gebe. Es gibt keine Grenzen für die Aufführung, als gäbe es kein Morgen.“

Mittlerweile französische Staatsbürgerin, wird Khatia Buniatishvilis Beziehung zu ihrem Heimatland im Dokumentarfilm Back Home in Georgia: Khatia Buniatishvili and Zubin Mehta erkundet. Sie können mehr über Khatia Buniatishvili mit diesem Dokumentarfilm sowie Interviews mit ihr entdecken, die alle in unseren Online-Archiven verfügbar sind!

Videos zum (Wieder)entdecken

Loading...