Foto von Gidon Kremer
Violine

Gidon Kremer

27. Februar 1947 - Riga (Lettland)

Über

Gidon Kremer, geboren am 27. Februar 1947 in Riga, gilt als einer der größten Geiger und Musiker seiner Generation. Sowohl sein Vater als auch sein Großvater waren professionelle Geiger und führten ihn an das Instrument heran. Gidon Kremer wurde dann von David Oistrach unterrichtet, der seinem Schüler die Kunst der russischen Violine sowie eine beträchtliche Aufgeschlossenheit mit anspruchsvollem musikalischem Wissen vermittelte. Diese außergewöhnliche Ausbildung brachte ihn in eine starke Position und ermöglichte dem jungen Geiger, sich den anspruchsvollsten Wettbewerben zu stellen.

Der Erfolg bei verschiedenen internationalen Wettbewerben ließ nicht lange auf sich warten: Dritter Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der Königin Elisabeth in Brüssel 1967, erster Preis beim Paganini-Wettbewerb in Genua 1969 und erster Preis beim Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau 1970. Dieser Erfolg ermöglichte Gidon Kremer seine ersten Konzerte im Westen (Deutschland, Salzburg, New York) und erleichterte seine Ausreise aus der UdSSR. Gidon Kremer machte sich daraufhin auf der internationalen Bühne einen Namen und beeindruckte sein Publikum mit seiner meisterhaften Kunst.

Gidon Kremer beschränkt seine Aktivitäten nicht nur auf die Violine. 1981 gründete er sowohl ein Kammermusikfestival in Lockenhaus (Österreich) als auch das Kammerorchester Kremerata Baltica. Gidon Kremer erweiterte sein Repertoire und dehnte seine musikalischen Praktiken auf Uraufführungen zeitgenössischer Werke aus, wodurch er Piazzolla, Glass und Schnittke förderte. Seine Zusammenarbeit mit Musikern, sei es mit Pianisten (Martha Argerich oder Keith Jarrett) oder Dirigenten (Herbert von Karajan oder Leonard Bernstein), führte zu besonders fruchtbaren künstlerischen Kooperationen.

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