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Brigitte Engerer

27. Oktober 1952 - Tunis — 23. Juni 2012 - Paris

Über

Brigitte Engerer beginnt im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierstudium. Zehn Jahre später wird sie mit dem ersten Preis am Pariser Konservatorium (Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris) ausgezeichnet. Nach einer Auszeichnung beim Long-Thibaud-Wettbewerb geht sie zum Moskauer Konservatorium, wo sie neun Jahre lang bei Stanislav Neuhaus studiert.

1980 macht sie eine lebensverändernde Begegnung mit Herbert von Karajan, der sie unter anderem 1982 einlädt, mit den Berliner Philharmonikern zu spielen. Etwa zur gleichen Zeit wird sie von Daniel Barenboim eingeladen, mit dem Orchestre de Paris aufzutreten, und von Zubin Mehta, mit dem New York Philharmonic zu spielen.

Während ihrer Karriere tritt sie in den renommiertesten Veranstaltungsorten weltweit auf und spielt mit den besten internationalen Orchestern: Orchestre de Paris, Orchestre national de France, den Philharmonischen Orchestern von Berlin, St. Petersburg, München, Detroit, den Symphonieorchestern von London, Wien, Toronto, Montreal... Sie wurde regelmäßig von den größten Festivals eingeladen, wie denen von La Roque d’Anthéron, Aix‐en‐Provence, Colmar oder Monte‐Carlo…

Unter ihren zahlreichen Bühnenpartnern seien Henri Demarquette, Olivier Charlier, der Accentus-Chor, Gérard Caussé, Boris Berezovsky oder Alexander Kniazev erwähnt.

Brigitte Engerer war Lehrerin am Pariser Konservatorium.

Ihre umfangreiche Diskografie auf den Labels Harmonia Mundi, Decca, Philips und Mirare spiegelt die Weite ihres Repertoires wider, das von den bekanntesten Komponisten (Chopin, Rachmaninow...) bis hin zu selteneren Komponisten (Louise Farrenc) reicht.

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