Das Klavierkonzert in a-Moll, Op. 7, ist Clara Schumanns einzig vollendetes Klavierkonzert, während das Zweite Klavierkonzert, Op. 18, bei ihrem Tod unvollendet blieb. Geschrieben von der jugendlichen Clara Wieck (bevor sie heiratete und Clara Schumann wurde), hebt dieses jugendliche Werk die Dynamik und technische Exzellenz eines der größten Klavierwunderkinder ihrer Zeit hervor. Die drei Sätze des Konzerts, die ohne Unterbrechung gespielt werden, verbinden Virtuosität, Lyrik und stille Kühnheit, besonders im zweiten Satz Romanze, in dem das Klavier in einen Dialog mit dem Solocello tritt. Die Uraufführung erfolgte 1835 durch Clara selbst im Gewandhaus Leipzig unter der Leitung von Felix Mendelssohn. Dieses Werk repräsentiert das außergewöhnliche Talent der Komponistin und das revolutionäre Freiheitsgefühl, das sie durch ihre Musik gewann. Es bietet zudem einen wertvollen Einblick in das musikalische Universum einer der großen Persönlichkeiten der deutschen Romantik.