Programm

Giuseppe Verdi, Luisa Miller

Overture

I: "Ti desta, Luisa, regina de'corti"

I: "Ecco mia figlia"

I: "Lo vidi, e'l primo palpito"

I: "T'amo d'amor ch'esprimere mal tenterebbe il detto"

I: "Ferma ed ascolta"

I: "Costarti, o vecchio debole"

I: "Ah! fu giusto il mio sospetto!"

I: "Che mai narrasti?"

I: "La duchessa intanto mi segue... Il moi sangue, la vita darei"

I: "Padre... M'abbraccia..."

I: "Quale un sorriso d'amica sorte"

I: "Sciogliete i levrieri"

I: "Del Conte di Walter figlio"

I: "Tu, tu signor, fra queste soglie!"

I: "Fra'mortali ancora oppressa"

I: "I cenni miei si compiano"

II: "Ah! Luisa, Luisa, ove sei?"

II: "Il padre tuo...."

II: "Tu puniscimi, O Signore"

II: "Qui nulla s'attenta imporre al tuo core"

II: "A brani, a brani, o perfido"

I: "Egli delira"

II: "L'alto retaggio non ho bramato"

II: "Vien la Duchessa!"

II: "Presentarti alla Duchessa"

II: "Il foglio dunque?"

II: "Quando le sere al placido chiaror d'un ciel stellato"

II: "Di me chiedeste?"

II: "L'ara, o l'avello apprestami"

III: "Come in un giorno solo"

III: "O dolce amica, e ristorar non vuio di qualche cibo"

III: "Pallida, mesta sei..."

III: "La tomba è un letto sparso di fiori"

III: "Andrem, raminghi e poveri"

III: "Ah! l'ultima preghiera in questo caro suolo"

III: "Piangi, piangi, il tuo dolore"

III: "Donna, per noi terribile..."

III: "Padre, ricevi l'estremo addio"

Verdis Luisa Miller

Jean-Claude Fall (Regisseur), Massimo Zanetti (Dirigent) – Mit Patrizia Ciofi (Luisa), Gregory Kunde (Rodolfo)...

Abonnenten

Besetzung

Jean-Claude Fall  — Bühnenregisseur

Gérard Didier  — Bühnenbilder

Agostino Cavalca  — Kostümbildner(in)

Martine André  — Beleuchtung

Patrizia Ciofi  — Luisa

Gregory Kunde  — Rodolfo

Nicola Alaimo  — Müller

Bálint Szabó  — Wurm

Programmhinweise

Verdis lebhafte Oper Luisa Miller – voller Tricks, Verrat und Liebesgeschichten – wird an der Opéra Royal de Wallonie-Liège in einer Inszenierung von Jean-Claude Fall und unter der Leitung von Massimo Zanetti aufgeführt.

Salvatore Cammaranos Libretto, basierend auf Schillers Kabale und Liebe, übernimmt nur die Elemente des ursprünglichen deutschen Dramas, die es den Figuren ermöglichen, ihre Leidenschaften auszudrücken, und lässt die heiklen politischen Aspekte der Geschichte weg, die Zensur riskieren könnten. Verdis vierzehnte Oper wurde sowohl in Auftrag gegeben als auch im Dezember 1849 am Teatro San Carlo in Neapel uraufgeführt. Moderner als Verdis vorherige Opern, geht sie der legendären Trilogie Rigoletto, Il Trovatore und La Traviata voraus.

Als Luisa Miller zeigt Patrizia Ciofi die Qualitäten, für die sie ursprünglich mit ihren Darstellungen der Gilda in Rigoletto berühmt wurde. Nicola Alaimo spielt den Vater Miller mit seiner kraftvollen, dramatischen Stimme, die der Figur sehr zugutekommt. Als Rodolfo betritt Gregory Kunde zum allerersten Mal die Bühne der Opéra Royal de Wallonie-Liège. Diese Solisten werden vom Chor und Orchester der Opéra Royal de Wallonie-Liège begleitet, jeweils unter der Leitung des Chorleiters Marcel Seminara und des Dirigenten Massimo Zanetti, der selbst ein Experte für das Repertoire des 19. Jahrhunderts im Allgemeinen und für Verdi im Besonderen ist.

Die Handlung spielt in einem kleinen Tiroler Dorf im 17. Jahrhundert. Luisa, die Tochter eines alten Soldaten, und Rodolfo, der Sohn von Graf Walter, sind unsterblich verliebt. Der Graf, der möchte, dass sein Sohn die Herzogin Fererica heiratet, verurteilt den alten Soldaten zum Tod und sperrt Luisa ein. Verzweifelt, ihren Vater zu retten, stimmt Luisa einem Plan zu, der vom Diener des Grafen, Wurm, ausgeheckt wurde, der ebenfalls in sie verliebt ist: Sie wird ihn heiraten und einen Brief an Rodolfo schreiben, in dem sie vorgibt, ihn nie geliebt zu haben, sondern ihn aus Eigennutz verführt zu haben. Von der schrecklichen Nachricht zerrissen, besorgt sich Rodolfo Gift und trifft Luisa, um herauszufinden, ob sie ihn verraten hat...

Bild: © Jacques Croisier 2014.

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