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Sopran

Patrizia Ciofi

7. Juni 1967 - Casole d’Elsa, Italien

Über den Künstler

Geboren in der Toskana, ist Patrizia Ciofi eine der gefragtesten Opernsopranistinnen ihrer Generation. Die Theatralik und die tiefe Ausdruckskraft ihrer Stimme ermöglichten es ihr, verschiedene Musikstile zu interpretieren, von der Barockzeit bis zum 20. Jahrhundert, während sie sich mit bedeutenden Opernrollen auf großen Opernbühnen einen Namen machte.

Patrizia Ciofi begann ihr Gesangsstudium in Livorno am Musikinstitut Pietro Mascagni in der Klasse der polnischen Sopranistin Anastasia Tomaszewska-Schepis. Sie schloss ihr Studium am Konservatorium Pietro Mascagni in Livorno ab und nahm anschließend an Meisterkursen mit renommierten Sängern wie Carlo Bergonzi, Shirley Verrett, Alberto Zedda, Claudio Desderi und Giorgio Gualerzi teil, um sich weiter zu verbessern. Sie wurde bei nationalen und internationalen Gesangswettbewerben mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Ihr Debüt gab sie 1989 am Teatro Comunale in Florenz in Gino Negris Giovanni Sebastiano. Danach trat sie auf bedeutenden italienischen und europäischen Bühnen auf, sowohl in Opern als auch in Recitals. Sowohl auf Italienisch als auch auf Französisch sang sie Rollen wie Donna Anna (in Mozarts Don Giovanni), Violetta — eine Rolle, die sie liebt — (in Verdis La Traviata), Gilda (in Verdis Rigoletto), Nanetta (in Verdis Falstaff), Adina (in Donizettis L’Elisir d’Amore), die Titelrolle in Massenets Cendrillon, Musetta (in Puccinis La Bohème), die Titelrolle in Donizettis Lucia di Lammermoor, Susanna (in Mozarts Le nozze di Figaro), Amina (in Bellinis La Sonnambula) und viele weitere bedeutende Opernrollen. Ihr Repertoire umfasst außerdem Werke von Wagner, Richard Strauss, Debussy und Mussorgsky. Patrizia Ciofi nimmt die meisten ihrer Auftritte live auf, um deren Theatralik besser einzufangen.

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