Mozarts Die Zauberflöte
Pierre Audi (Regisseur), Riccardo Muti (Dirigent) – Mit Diana Damrau (Königin der Nacht) und René Pape (Sarastro)...
Besetzung
Pierre Audi — Bühnenregisseur
Karel Appel — Bühnenbildgestaltung
Manfred Schneider — Assistent Bühnenbildner
Jorge Jara — Kostümbildner(in)
Tina Hinteregger — Assistent/in Kostümdesigner/in
Michael Veits — Bühnenbilder
Peter Spörl — Make-up-Artist
Christa Lamberz — Make-up-Artist
Programmhinweise
Eine unvergessliche Zauberflöte, gefilmt bei den Salzburger Festspielen 2006! Die außergewöhnliche Besetzung der Produktion mit René Pape und Diana Damrau.
Die Uraufführung von Mozarts Die Zauberflöte im Jahr 1791 war ein großer Erfolg. Mozarts neues deutschsprachiges Musiktheaterwerk (ein Singspiel) begeisterte das Publikum, und seine überraschend moderne Musik kündigte die Romantik des kommenden Jahrhunderts an. Die hinreißend virtuosen und publikumswirksamen Arien folgen Schlag auf Schlag und gipfeln im zweiten Akt in der Arie der Königin der Nacht „Der Hölle Rache Kocht In Meinen Herzen“, die heute als einer der größten Hits der klassischen Musik gilt. Im Jahr nach der Uraufführung wurde Die Zauberflöte mehr als hundert Mal aufgeführt, was ihr den Weg zur Unsterblichkeit im klassischen Repertoire ebnete.
Die Handlung spielt in einem exotischen und fantastischen Land voller giftiger Schlangen, magischer Wesen, Panflöten und überirdischer Glocken. Die zentrale Liebesgeschichte der schönen Pamina und des mutigen Prinzen Tamino wird durch heitere Momente aufgelockert und kulminiert in einer packenden Szene zwischen dem narrenhaften Papageno und dem grausamen Monostatos. Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal des Werks sind die zahlreichen Bezüge zur Freimaurerei, die sich in wiederkehrenden Themen wie Einsamkeit, Initiationsriten, Feuerprobe, Blindheit und Licht nach der Dunkelheit manifestieren.
In dieser Produktion liefern Diana Damrau und René Pape beeindruckende Darstellungen als Königin der Nacht und Sarastro. Pierre Audis subtile Inszenierung und Jorge Jaras brillant farbige Kostüme bringen sowohl die Komik als auch die Komplexität von Mozarts geliebtem Singspiel zum Ausdruck.
Foto © Klaus Lefebvre.
