Johann Strauss IIs Die Fledermaus
Don Kent (Regisseur), Marc Minkowski (Dirigent) — Mireille Delunsch (Rosalinde), Malin Hartelius (Adele), Christoph Homberger (Eisenstein)
Besetzung
Hans Neuenfels — Bühnenregisseur
Mireille Delunsch — Rosalinde
Malin Hartelius — Adele
Christoph Homberger — Eisenstein
Jerry Hadley — Alfred
Olaf Bär — Doktor Falke
David Moss — Prinz Orlofsky
Dale Duesing — Frank
Programmhinweise
Wien, das 19. Jahrhundert, eine unvergessliche Nacht... Doktor Falke plant sorgfältig eine heitere Rache an seinem Freund Gabriel von Eisenstein, der ihn vor einigen Jahren gezwungen hatte, als Fledermaus verkleidet durch die Stadt zu laufen. Die dritte Operette von Johann Strauss II., Die Fledermaus (1874), ist ein ausgelassenes Meisterwerk des Genres, das sowohl für seine musikalischen Qualitäten als auch für den Witz seines Librettos weltweit geliebt wird. Besonders bemerkenswert für den anhaltenden Erfolg der Operette sind die Ouvertüre, das Trio im ersten Akt und der Walzer im zweiten Akt.
Im Jahr 1950 inszenierte Clemens Krauss eine bewundernswerte Interpretation von Die Fledermaus, der die berühmten Versionen von Karajan und Kleiber folgten. Eine neue Generation von Regisseuren hat die Handlung der Operette in die Gegenwart verlegt – so auch hier in Hans Neuenfels’ Neuinterpretation, die zudem neue Dialoge in das Originallibretto einführt. Der Ballsaal wird zur Diskothek umgestaltet, und die Partygäste konsumieren Kokain statt Champagner – eine gewagte Modernisierung, die nicht ohne Kontroversen blieb... Mit dem stets exzellenten Mozarteumorchester Salzburg im Graben bringt der wunderbare Marc Minkowski alle berauschenden Rhythmen des Wiener Walzers zum Klingen.
