Programm

Johann Strauss II, Die Fledermaus

Overture

I: "Täubchen, das entflattert ist"

I: "Ach, ich darf nicht hin zu dir"

I: "Nein, mit solchen Advokaten"

I: "Komm mit mir zum Souper"

I: "So muss allein ich bleiben"

I: "Trinke, Liebchen, trinke schnell"

II: "Ein Souper heut' uns winkt"

II: "Ich lade gern mir Gäste ein"

II: "Ach, meine Herrn und Dame / Mein Herr Marquis"

II: "Dieser Anstand, so manierlich"

II: "Csárdás - Klänge der Heimat"

II: "Im Feuerstrom der Reben"

II: "Herr Chevalier, ich grüße Sie"

II: "Unter Donner und Blitz"

II: "Genug damit, genug!"

III: "So, da wär'n wir ja zu Hause"

III: "Spiel' ich die Unschuld vom Lande"

III: "Ich stehe voll Zagen"

III: "O Fledermaus, o Fledermaus"

Johann Strauss IIs Die Fledermaus

Don Kent (Regisseur), Marc Minkowski (Dirigent) — Mireille Delunsch (Rosalinde), Malin Hartelius (Adele), Christoph Homberger (Eisenstein)

Abonnenten

Besetzung

Hans Neuenfels  — Bühnenregisseur

Mireille Delunsch  — Rosalinde

Malin Hartelius  — Adele

Christoph Homberger  — Eisenstein

Jerry Hadley  — Alfred

Olaf Bär  — Doktor Falke

David Moss  — Prinz Orlofsky

Dale Duesing  — Frank

Programmhinweise

Wien, das 19. Jahrhundert, eine unvergessliche Nacht... Doktor Falke plant sorgfältig eine heitere Rache an seinem Freund Gabriel von Eisenstein, der ihn vor einigen Jahren gezwungen hatte, als Fledermaus verkleidet durch die Stadt zu laufen. Die dritte Operette von Johann Strauss II., Die Fledermaus (1874), ist ein ausgelassenes Meisterwerk des Genres, das sowohl für seine musikalischen Qualitäten als auch für den Witz seines Librettos weltweit geliebt wird. Besonders bemerkenswert für den anhaltenden Erfolg der Operette sind die Ouvertüre, das Trio im ersten Akt und der Walzer im zweiten Akt.

Im Jahr 1950 inszenierte Clemens Krauss eine bewundernswerte Interpretation von Die Fledermaus, der die berühmten Versionen von Karajan und Kleiber folgten. Eine neue Generation von Regisseuren hat die Handlung der Operette in die Gegenwart verlegt – so auch hier in Hans Neuenfels’ Neuinterpretation, die zudem neue Dialoge in das Originallibretto einführt. Der Ballsaal wird zur Diskothek umgestaltet, und die Partygäste konsumieren Kokain statt Champagner – eine gewagte Modernisierung, die nicht ohne Kontroversen blieb... Mit dem stets exzellenten Mozarteumorchester Salzburg im Graben bringt der wunderbare Marc Minkowski alle berauschenden Rhythmen des Wiener Walzers zum Klingen.

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