Strauss' Elektra
Patrice Chéreau (Regisseur), Esa-Pekka Salonen (Dirigent) — Mit Evelyn Herlitzius (Elektra), Waltraud Meier (Klytämnestra), Mikhail Petrenko (Orest)...
Besetzung
Patrice Chéreau — Bühnenregisseur
Thierry Thieû Niang — Künstlerische Zusammenarbeit
Richard Peduzzi — Bühnenbildgestaltung
Dominique Bruguière — Beleuchtungsdesigner
Caroline de Vivaise — Kostümbildner
Campbell Jung — Perücke und Friseur
Vincent Huguet — Assistent Regie
Evelyn Herlitzius — Elektra
Programmhinweise
Eine zeitlose Tragödie, die durch die Jahrhunderte erzählt und neu erzählt wird, inszeniert von einem der renommiertesten Visionäre der Opernbühne zu einer Partitur eines unbestrittenen Meisters des romantischen 20. Jahrhunderts: all dies steht auf dem Programm dieser Produktion für die Ewigkeit, aufgeführt 2013 beim Festival in Aix-en-Provence im Süden Frankreichs. Der legendäre Patrice Chéreau (der nur wenige Monate später verstarb) ehrt Richard Strauss' Meisterwerk mit fieberhafter Intensität, unterstützt von einer Traum-Besetzung und einem Orchestre de Paris in Topform unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen.
Die Sopranistin Evelyn Herlitzius erweckt Elektra zum Leben, den Mittelpunkt von Hugo von Hofmannsthals Libretto, das seine Inspiration aus dem Sophokles-Stück zog. Die Tochter des Agamemnon – des ermordeten Königs von Mykene, verraten bei seiner Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg von seiner Frau Klytämnestra und ihrem Geliebten Ägisth (die glänzende Waltraud Meier und Tom Randle) – Elektra scheut keine Gefahr auf der Suche nach Gerechtigkeit, versucht verzweifelt, ihren jüngeren Bruder Orest (ein brillanter Mikhail Petrenko), den rechtmäßigen Thronfolger, zu schützen und sucht, ihren Vater unter den wachsamen Augen seiner Henker zu rächen...
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