Strauss' Salome
Romeo Castellucci (Regisseur), Franz Welser-Möst (Dirigent) – Mit Asmik Grigorian, John Daszak, Anna Maria Chiuri...
Besetzung
Romeo Castellucci — Bühnenregisseur, Bühnenbilder und Kostüme, Beleuchtungsdesigner
Cindy Van Acker — Choreograf
Silvia Costa — Künstlerische Zusammenarbeit
Piersandra Di Matteo — Dramaturgie
Alessio Valmori — Zusammenarbeit an Sets
Marco Giusti — Beleuchtung
John Daszak — Herodes
Anna Maria Chiuri — Herodias
Programmhinweise
"Eines der wichtigsten Werke unserer Zeit…" So beschrieb Mahler Richard Strauss’ dekadente Oper Salome, adaptiert von Oscar Wildes gleichnamigem Drama. Bei ihrer Premiere 1905 wurde Strauss’ Oper ein großer Erfolg: Das teuflische Werk sorgte für einen Skandal und zog unglaubliche Menschenmengen an. >Diesen Sommer erobert Salome die Bühne der Salzburger Festspiele 2018! Der avantgardistische Regisseur Romeo Castellucci arbeitet mit einer Starbesetzung zusammen, begleitet von den Wiener Philharmonikern und Maestro Franz Welser-Möst.
Die Geschichte erzählt, wie die sinnliche und eigensinnige Prinzessin Salome sich in den Propheten Iokanaan (Johannes den Täufer) verliebt, der ihre Annäherungsversuche zurückweist. Tief beleidigt stimmt sie zu, für ihren lüsternen Stiefvater Herodes zu tanzen – im Tausch gegen den Kopf des Propheten auf einer Schale…
"Ah! Ah! Warum hast du mich nicht angesehen, Iokanaan? Wenn du mich angesehen hättest, hättest du mich geliebt. Ich weiß genau, dass du mich geliebt hättest, und das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes. Man sollte nur die Liebe ansehen.” – Salome, übersetzter Auszug aus dem Originaltext von Oscar Wilde auf Französisch.
Foto: © Ruth Walz
