Debussys Pelléas und Mélisande
Robert Wilson (Regisseur), Philippe Jordan (Musikdirektor) – Mit Stéphane Degout (Pelléas), Elena Tsallagova (Mélisande), Anne Sofie von Otter (Geneviève), Vincent le Texier (Golaud)
Besetzung
Robert Wilson — Bühnenregisseur, Bühnenbildner, Beleuchtung
Frida Parmeggiani — Kostümbildner
Heinrich Brunke — Beleuchtung
Holm Keller — Dramaturgie
Giuseppe Frigeni — Co-Regisseur
Stephanie Engeln — Zusammenarbeit an Sets
Alessandro di Stefano — Chorleiter
Stéphane Degout — Pelléas
Programmhinweise
Debussys Meisterwerk wird unter der musikalischen Leitung von Philippe Jordan und den märchenhaften Bühnenbildern von Robert Wilson zum Leben erweckt, mit den Hauptdarstellern Stéphane Degout, Elena Tsallagova, Vincent Le Texier und Anne Sofie von Otter.
Bevor Debussy Maeterlincks Stück entdeckte, hatte er bereits Visionen von seiner zukünftigen Oper: „Musik beginnt, wenn Worte machtlos sind auszudrücken; Musik ist perfekt für das Unaussprechliche; ich möchte, dass sie aus den Schatten zu kommen scheint und manchmal zurückgeht, immer diskret.“ Maëterlincks Figuren gaben Debussy die Inspiration, die er brauchte, um seine Träume Wirklichkeit werden zu lassen…
Ein schicksalhafter Zauber herrscht über das Schloss Allemonde. Als Prinz Golaud (Vincent le Texier), Enkel des alternden Königs von Allemonde, die junge und schöne Mélisande (Elena Tsallagova) – ein geheimnisvolles Wesen mit langen Haaren – trifft, weiß er nichts über sie, doch bald heiratet er sie. Kurz nachdem Golaud sie in sein Zuhause bringt, stellen sie fest, dass sie das Schloss seiner Familie, einen Ort voller Verfall und Trostlosigkeit, nicht verlassen können. Einige Monate später erzählt Golaud seinem lieben Halbbruder Pelléas (Stéphane Degout) von seiner Hochzeit. Doch Pelléas scheint sich selbst in dieselbe junge Frau zu verlieben...
Diese Oper wurde live auf medici.tv übertragen.
