Mozarts Idomeneo
Jean-Louis Grinda (Regisseur), Fabio Biondi (Dirigent) — Mit Ian Koziara (Idomeneo), Maria Grazia Schiavo (Ilia), Annalisa Stroppa (Idamante) …
Besetzung
Jean-Louis Grinda — Bühnenregisseur
Laurent Castaingt — Bühnenbildner, Beleuchtungsdesigner
Jorge Jara — Kostümbildner(in)
Arnaud Pottier — Video
Ian Koziara — Idomeneo
Annalisa Stroppa — Idamante
Maria Grazia Schiavo — Ilia
Nino Machaidze — Elettra
Programmhinweise
Live aus dem Opéra Royal de Wallonie-Liège, entdecken Sie (wieder) ein Meisterwerk der opera seria von Mozart: Idomeneo, re di Creta! Diese hervorragende Inszenierung von Jean-Louis Grinda, dessen Arbeit wir immer gerne ausstrahlen, bietet eine herausragende Gesangsbesetzung, beginnend mit dem amerikanischen Tenor Ian Koziara in einer titelgebenden Tour-de-Force-Rolle: „ein Tenor ist geboren“, schwärmt La Libre; „[Koziara ist] nicht nur ein geborener Darsteller, der alle komplexen Widersprüche seiner Figur vermitteln kann, sondern auch eine unglaubliche Stimme mit reichen und substantiellen Höhen, einem großzügigen Mittelregister und resonanten Tiefen, alles mit bemerkenswerter Kohärenz und Agilität.“ Die gefeierte italienische Mezzosopranistin Annalisa Stroppa beeindruckt als Idomeneos Tochter Idamante (ursprünglich eine Kastratenrolle), ebenso wie die georgische Sopranistin Nino Machaidze, „fast fehlerlos … und stimmlich beeindruckend“, sowie das stets exzellente ORWL-Orchester unter der Leitung von Maestro Fabio Biondi, einem der weltweit führenden Experten für Musik des 18. Jahrhunderts.
1779, nachdem er in ganz Europa nach Arbeit gesucht hatte, kehrte Mozart auf Anraten seines Vaters nach Salzburg zurück. Es war keine einfache oder ereignislose Zeit: Mozart verliebte sich in eine Frau, die seine Gefühle nicht erwiderte – und seine Mutter, die mit ihm reiste, starb, während sie in Paris waren. Im Jahr nach seiner Rückkehr erhielt er von der Münchner Oper den Auftrag, ein Werk basierend auf dem Mythos von Idomeneus von Kreta zu schaffen, dessen Heimkehr vom Trojanischen Krieg nicht wie geplant verlief … Der junge Komponist, inspiriert von der Legende, machte sich daran, Idomeneo, re di Creta zu komponieren, und die Uraufführung der Oper im Jahr 1781 fand sofort und mit großem Beifall beim Publikum statt, dank ihrer virtuosen Arien und bezaubernden orchestralen Verzierungen.
Diese Produktion enthält Nacktheit; Zuschauer werden um Diskretion gebeten.
Foto © J. Berger / ORWL
