Offenbachs Orpheus in der Unterwelt
Barrie Kosky (Regisseur), Enrique Mazzola (Dirigent) — Mit Joel Prieto (Orpheus), Kathryn Lewek (Euridice), Léa Desandre (Venus) ...
Besetzung
Barrie Kosky — Bühnenregisseur
Rufus Didwiszus — Bühnenbildner
Victoria Behr — Kostümbildner(in)
Franck Evin — Beleuchtungsdesigner
Otto Pichler — Choreograf
Joel Prieto — Orpheus
Kathryn Lewek — Euridice
Marcel Beekman — Aristee / Pluto
Programmhinweise
Im Gegensatz zu den tragischen Liebenden, die von Monteverdi oder Gluck geschrieben wurden, sind Offenbachs Orpheus und Euridice desillusioniert und können einander nicht mehr ausstehen. Doch als Euridice (Kathryn Lewek) stirbt und in die Unterwelt hinabsteigt, legt Orpheus (Joel Prieto) seinen Groll beiseite und beschließt, seine Frau zu retten und zurückzubringen. Auf seiner Reise entdeckt er die frivolen, dekadenten Seelen, die in der Unterwelt wohnen. Diese ungehemmten mythologischen Figuren – ein witziger Hinweis auf die Zeitgenossen des Komponisten – werden von einem herausragenden Ensemble zum Leben erweckt, zu dem die Opernstars Anne Sofie von Otter und Lea Desandre gehören. Barrie Koskys verspielte, burleske Inszenierung beim Salzburger Festspielen 2019 wird von der Energie und Extravaganz von Offenbachs Partitur angetrieben, die von den Wiener Philharmonikern unter Enrique Mazzola meisterhaft aufgeführt wird.
