Programm

Ludwig van Beethoven, Fidelio, Op. 72

Overture

I: "Jetzt, Schätzchen, jetzt sind wir allein"

I: "O wär ich schon mit dir vereint"

I: "Mir ist so wunderbar"

I: "Hat man nicht auch Gold beineben"

I: "Gut Söhnchen, gut"

I: Marsch

I: "Ha! Welch ein Augenblick!"

I: "Jetzt, Alter, jetzt hat es Eile!"

I: "Abscheulicher! Wo eilst du hin?"

I: "O welche Lust, in freier Luft den Atem leicht zu heben!"

I: "Nun sprecht, wie ... "-"Ach Vater, eilt"-"Verwegner .."

II : "Gott! Welch Dunkel hier! - In des Lebens Frühlingstagen"

II: "Wie kalt ist es in diesem unterirdischen Gewölbe" - "Nur hurtig fort, nur frisch gegraben"

II: "Euch werde Lohn in bessern Welten"

II: "Er sterbe! Doch er soll erst wissen» - «Vater Rocco! Der Herr Minister ist angekommen" - "Es schlägt der Rache Stunde"

II: "O namenlose Freude"

II "Heil sei dem Tag"

II: Des besten Königs Wink und Wille

II: Du schlossest auf des Edien Grab

II: Wer ein holdes Weib errungen

Beethovens Fidelio

Mario Martone, Paolo Arrivabeni – Jennifer Wilson (Leonore), Zoran Todorovich (Florestan)...

Abonnenten

Besetzung

Mario Martone  — Bühnenregisseur

Sergio Tramonti  — Bühnenbildner

Ursula Patzak  — Kostümbildner(in)

Nicolas Bovey  — Beleuchtung

Marcel Seminara  — Chorleiter

Jennifer Wilson  — Leonore

Zoran Todorovich  — Florestan

Franz Hawlata  — Rocco

Programmhinweise

Eine neue Produktion von Beethovens Fidelio an der Opéra Royal de Wallonie-Liège, inszeniert von Mario Martone und dirigiert von Paolo Arrivabeni.

Beethovens einzige Oper, Fidelio, ist geprägt von den Themen Liebe und Gerechtigkeit und durchlief einen langen und schmerzhaften Schaffensprozess: Neun Jahre, mehrere Ouvertüren, zwei Librettisten und eine vollständige Umstrukturierung waren nötig, bevor der Komponist die heute bekannte und aufgeführte Version schuf. Die Uraufführung der Oper wurde gemischt aufgenommen, teilweise aufgrund eines Orchesters, dessen Mitglieder die Musik als zu schwierig empfanden. Vielleicht problematischer war das Publikum, das hauptsächlich aus französischen Offizieren der napoleonischen Armee bestand, die die österreichische Hauptstadt besetzt hatten und Schwierigkeiten gehabt hätten, ein Werk zu würdigen, das den illegitimen Einsatz von Gewalt und willkürliche Gerechtigkeit anprangert. Tatsächlich sind Freiheit und Brüderlichkeit die beiden Hauptthemen dieser Oper: Die Handlung folgt einer jungen Frau, die durch Intelligenz und treue Liebe ihren zu Unrecht eingekerkerten Ehemann erfolgreich befreit und einen despotischen Gouverneur stürzt. Das Finale von Fidelio kündigt sowohl die Ode an die Freude als auch die Neunte Sinfonie an.

Mit dieser Aufführung gibt der italienische Regisseur Mario Martone sein Debüt am Opernhaus von Liège. Die bemerkenswerte Besetzung wird von Jennifer Wilson als Leonore angeführt.

Handlung von Fidelio.

Auf Wunsch des Gouverneurs Don Pizarro wird Florestan in einem Gefängnis bei Sevilla eingekerkert, weil er die Missbräuche des Staates anprangerte. Seine liebevolle Ehefrau Leonore ist entschlossen, ihn zu befreien. Verkleidet als Junge namens Fidelio tritt sie dem Gefängnispersonal bei. Ein bevorstehender Besuch des Ministers Don Fernando beunruhigt Don Pizarro, und Florestan wird zum Tode verurteilt. Leonore-Fidelio stellt sich zwischen ihren Ehemann und den Gouverneur, der kurz davor ist, seinen politischen Gegner zu ermorden. Das rettende Erscheinen von Don Fernando, einem rechtschaffenen Mann, verhindert in letzter Minute die Tötung Florestans. Der grausame Don Pizarro wird verurteilt. Florestan wird befreit.

Neue Koproduktion Teatro Regio di Torino – Opéra Royal de Wallonie.

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