Donizettis Maria Stuarda beim Salzburger Festspiel 2025
Kate Lindsey (Elisabetta), Lisette Oropesa (Maria Stuarda), Bekhzod Davronov (Roberto) — Ulrich Rasche (Regisseur), Antonello Manacorda (Dirigent)
Besetzung
Ulrich Rasche — Bühnenregisseur
Dennis Krauß — Stellvertretender Regisseur
Sara Schwartz — Kostümbildner
Florian Hetz — Video
Marco Giusti — Beleuchtung
Paul Blackman — Choreograf
Yvonne Gebauer — Dramaturgie
Kate Lindsey — Elisabetta
Programmhinweise
Zwei der besten Sängerinnen der Welt, die Mezzosopranistin Kate Lindsey und die Sopranistin Lisette Oropesa, liefern sich ein Battle Royale als rivalisierende Cousinen Mary Stuart und Königin Elisabeth I. in einer prachtvollen Inszenierung von Donizettis Maria Stuarda beim Salzburger Festspielen 2025! Obwohl Mary und Elisabeth beide Anspruch auf den englischen Thron hatten, setzte sich natürlich letztere durch – und Donizettis Oper setzt nahe dem Ende ihrer Rivalität am Vorabend von Marys Hinrichtung an, zeichnet ein lebendiges psychologisches Porträt beider und zeigt eine feurige (fiktive) Begegnung der beiden Königinnen. Die zweite Oper in Donizettis „Tudor Queens“-Trilogie, zu der auch Anna Bolena und Roberto Devereux gehören, erlebte Maria Stuarda eine bewegte Geschichte voller Skandale, Zensur, Überarbeitungen und Vergessenheit, bevor sie mit Joan Sutherlands wegweisender Interpretation der Titelrolle 1971 wieder zu einem Dauerbrenner wurde. Diese Inszenierung von Ulrich Rasche, mit Antonello Manacorda am Dirigentenpult der Wiener Philharmoniker und einem hervorragenden Ensemble, zu dem auch Bekhzod Davronov als Marys Verteidiger Leicester gehört, zeigt Maria Stuarda von seiner bel canto-Bestform.
Foto © SF / Monika Rittershaus
