Debussys Pelléas et Mélisande an der Pariser Oper
Mit Sabine Devieilhe und Huw Montague Rendall, Inszenierung von Wajdi Mouawad
Besetzung
Wajdi Mouawad — Bühnenregisseur
Emmanuel Clolus — Bühnenbilder
Emmanuelle Thomas — Kostüme
Cécile Kretschmar — Haare und Make-up
Éric Champoux — Beleuchtung
Stéphanie Jasmine — Video
Charlotte Farcet — Dramaturgie, Übertitel
Sabine Devieilhe — Mélisande
Programmhinweise
In Wajdi Mouawads „brillant mitreißender“ neuer Produktion der Pariser Oper von Debussys einzigem Opernwerk, Pelléas et Mélisande, ist die französische Sopranistin Sabine Devieilhe „so nahe an der Perfektion, wie man es sich nur wünschen kann: eine Stimme von exquisiter Schönheit und gesungen, als wäre die Rolle [der Mélisande] eigens für sie geschrieben worden“ (Opera Today) und Huw Montague Rendall, als Pelléas, zeigt eine „makellose französische Phrasierung, die [Pelléas] die perfekte Mischung aus Frische und Offenheit verleiht“ (Bachtrack). Basierend auf dem klassischen symbolistischen Stück von Maurice Maeterlinck, das der Komponist als „viel menschlicher“ als den Realismus empfand, setzt Pelléas et Mélisande ein tragisches Liebesdreieck vor einige von Debussys am höchsten dramatischen Musikstücken, deren wagnerianische Verzierungen von Antonello Manacorda und dem Pariser Opernorchester herausgearbeitet werden. Mouawads eindrucksvolle mise en scène spielt eindrucksvoll mit Schatten und Licht und nutzt prachtvolle Videoprojektionen von Stéphanie Jasmine voll aus, die uns lebhaft inmitten waldreicher Szenen mit rauschenden Wasserfällen und edlen Schlössern im geheimnisvollen Königreich Allemonde versetzen…
Foto © Benoîte Fanton / Opéra national de Paris
