Programm

Richard Strauss, Capriccio, Op. 85, TrV 279

1. String Sextet

1."Bezaubernd ist sie heute wieder!"

1. "Bei sanfter Musik schläft sich's am besten"

1. "Verträumt ihr Auge..."

2. "Der Strom der Töne trug mich fort—"

3. "Die Bühne ist fertig, wir können beginnen"

3. "Da ist sie! Ich eile, sie zu begrüssen"

4. "Ihr geht. Entliess Euch schon die Macht"

4. "Kein Andres, das mir so im Herzen loht"

4. "Ein Philosoph schreitet seiner Bekehrung entgegen"

4. "Kein andres, das mir so im Herzen loht"

6. "Des Dichters Worte, wie leuchten sie klar!"

6. "Wie schön die Worte, kaum kenn' ich sie wieder!"

7. "Verraten hab' ich meine Gefühle!"

"Diese Liebe, plötzlich geboren an jenem Nachmittag"

Allegro moderato - "Wir werden die Schokolade hier im Salon einnehmen"

8. "Welch' köstliche Begegnung!"

9. "Wir kehren zurück in die Welt des Salons"

9. Tanz I. Passepied "Was sagt Ihr! Die personifizierte Grazie!"

9. Tanz II. Gigue "Ich bin fest entschlossen"

9. Tanz III. Gavotte

9. Fuge "Tanz Und Musik"

9. "Eine Oper ist ein absurdes Ding"

9. "Addio, mia vita, addio"

9. "Das Huldigungsfestspiel"

"Er ist heroisch und hochdramatisch"

9. "Holà, ihr Streiter in Apoll!"

9. "La Roche, du bist Groß, du bist monumental!"

9. "Ihr hörtet die mahnende Stimme unseres Freundes!"

9. "Das ist mehr als eine Versöhnung"

"Wählt doch einen Vorwurf, der Konflikt schildert"

"Auf Wiedersehen, Flamand!"

11. "Das war ein schöner Lärm—und alle durcheinander!"

13. Andante Con Moto—Interlude. Mondscheinmusik (Moonlight Music)

13. "Wo ist mein Bruder?"

4. "Kein Andres, das mir so im Herzen loht"

"Ihre Liebe schlägt mir entgegen"

13. "Du Spiegelbild der verliebten Madeleine"

Strauss' Capriccio

Christof Loy (Regisseur), Asher Fisch (Dirigent) – Mit Malin Byström (Gräfin Madeleine), Josef Wagner (Der Graf), Norman Reinhardt (Flamand)...

Abonnenten

Besetzung

Christof Loy  — Bühnenregisseur

Raimund Orfeo Voigt  — Szenografie

Franck Evin  — Beleuchtungsdesigner

Klaus Bruns  — Kostümbildner(in)

Andreas Heise  — Choreograf

Malin Byström  — Gräfin Madeleine

Josef Wagner  — Der Graf

Norman Reinhardt  — Flämisch

Programmhinweise

Erleben Sie Capriccio, die letzte Oper von Richard Strauss, in all ihrer Pracht in dieser Produktion des Madrider Teatro Real, inszeniert vom weithin gefeierten Christof Loy und dirigiert vom Strauss-Aficionado Asher Fisch! Die 1942 in München erstmals aufgeführte „musikalische Konversation“ in einem Akt basiert auf Antonio Salieris Prima la musica e poi le parole (Zuerst die Musik und dann die Worte), die den berühmten Streit des 18. Jahrhunderts zwischen den Anhängern von Piccinni (und der aufwändigen italienischen opera seria) und denen von Gluck (dessen Reformen eine vereinfachte Opernform mit erneuter Betonung der Musik über komplexe Handlungen und Rezitative vorschlugen) darstellte. In diesem komisch-akzentuierten Meisterwerk, einem stilistischen Bruch zu seinen vorherigen Tragödien wie Salomé und Elektra, tritt Strauss in die uralte Debatte ein: Zwischen Musik und Poesie – welche Kunst ist die vorherrschende?

Das Libretto von Clemens Krauss zeigt einen Künstlerkreis in einem Schloss nahe Paris im Jahr 1775, während der Proben für ein Geburtstagsspektakel zu Ehren der schönen und kürzlich verwitweten Gräfin Madeleine. Dichter Olivier (Andrè Schuen) und Musiker Flamand (Norman Reinhardt), beide in Madeleine verliebt, versuchen jeweils, das Herz der Gräfin mit einem musikalischen Geschenk zu gewinnen: eine Ode vom Ersteren und ein Sextett vom Letzteren. Doch dieses Liebesdreieck nimmt schnell tiefere Dimensionen an und inszeniert den großen Konflikt um die Vorherrschaft der Oper zwischen Poesie und Musik neu… Wer wird den Tag und die Zuneigung der Gräfin gewinnen?

Foto © Javier del Real

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