Wer war du Pré?
Ein Film von Christopher Nupen
Besetzung
Programmhinweise
Jacqueline hörte mit 28 Jahren auf, Cello zu spielen: eine Opfer der Multiplen Sklerose. Sie starb im Alter von 42 Jahren, nach 14 Jahren unaufhörlicher Krankheit. Ihre Geschichte ist so ungewöhnlich, ihr Talent so unerklärlich und das plötzliche und tragische Ende so unbegreiflich, dass die Welt ihre eigenen Mythen erfinden musste und diese im Laufe der Jahre ausschmückte. Dabei haben die Geschichten ein Bild ihres Charakters gezeichnet, das immer weniger Ähnlichkeit mit der realen Person hat – die die öffentliche Fantasie so sehr gefesselt hat und so viel für so viele Menschen bedeutete. Wer war die echte Jacqueline du Pré?
Christopher Nupen hat eine Sammlung von Interviews mit Verwandten und Freunden von Jacqueline du Pré zusammengestellt, darunter Daniel Barenboim, Pinchas Zukerman, Zubin Mehta, Toby Perlman, Vladimir Ashkenazy, Fou Ts’ong, Dietrich Fischer-Dieskau... Ihre Erinnerungen zeichnen ein Porträt einer der beliebtesten Musikerinnen der Geschichte.
„Ich habe sie immer ein wildes Mustang genannt, wenn sie spielte. Einmal sah ich sie, als Daniel und ich sie besuchten, und dort auf den welligen Hügeln Südenglands sah ich Jackie diese Hügel hinauf und hinunter rennen. Mein Eindruck von ihr mit dem Cello als wildes Mustang wurde dadurch noch bestätigt, denn genau das war sie – auf den Hügeln! Sie rannte mit diesem kurzen Kleidchen und dem blonden Haar, das hinter ihr herwehte. Ich sagte: ‚Siehst du, ich habe dir immer gesagt, du bist ein wildes Mustang!‘“
Zubin Mehta