Renaud und Gautier, „Spiegel“ (I)
Seite A: Renaud
Besetzung
Aki Saulière — Violine
Béatrice Muthelet — Altistin
Gérard Caussé — Altistin
Sol Gabetta — Cello
Nicholas Angelich — Klavier
Programmhinweise
Ein Porträt der beiden Capuçon-Brüder.
Sie müssen die berühmtesten Brüder der französischen Klassikszene sein. Und sie sind faszinierend! Die Wunderkinder der Violine, Renaud, und des Cellos, Gautier, begannen ihre Karriere in sehr jungen Jahren.
Renaud, der ältere Bruder, studierte am Pariser CNSM, unter anderem bei Gérard Poulet. Während seines brillanten Studiums gewann er verschiedene Preise, wie zum Beispiel einen ersten Preis für Violine im Alter von 17 Jahren. Er wurde zum Nouveau talent de l'Année 2000 (Neues Talent des Jahres 2000) ernannt und dann 2005 bei den französischen Victoires de la Musique als Klassischer Instrumentalsolist ausgezeichnet. Der junge Geiger wurde bald an die Spitze der klassischen Musikszene katapultiert. Nachdem er von 1998 bis 2000 Konzertmeister im Gustav Mahler Jugendorchester unter Claudio Abbado war, konnte Renaud Capuçon, damals 22 Jahre alt, davon träumen, an den prestigeträchtigsten internationalen Spielstätten aufzutreten – was er auch tat.
Wie sein Bruder Gautier hat auch Renaud eine sehr beschäftigte Karriere als Kammermusiker. In diesem ersten Teil sammelte Pierre Dupouey Geschichten und Erinnerungen der beiden Brüder; eine Gelegenheit, ihre Aufführung mit Nicholas Angelich am Klavier zu filmen, bei der Werke von Brahms gespielt werden.