Nasenland
Aleksey Igudesmans Film hinter den Kulissen beim Julian Rachlin & Friends Festival
Besetzung
Programmhinweise
Noseland ist eine humorvolle Ode an die Welt der klassischen Musik und einige ihrer Star-Musiker. Obwohl es sich um einen Spielfilmdokumentarfilm handelt, überschreitet er die Genres und bewegt sich zwischen Fiktion und Komödie.
Der weltberühmte Violinist mit einer Nasen-Fetisch, Julian Rachlin, übernimmt jedes Jahr die Stadt Dubrovnik in Kroatien, um einige der größten Musiker, Schauspieler und Komponisten der Welt zusammenzubringen und ein einzigartiges zweiwöchiges Klassikfestival zu veranstalten. Sein ältester Freund, der Violinist, Komponist und „Wanna-be“-Filmemacher Aleksey Igudesman, bietet an, einen Dokumentarfilm zu drehen, der einen „Blick hinter die Kulissen“ dieses „Märchen“-Festivals werfen soll. Doch von Anfang an scheint alles schiefzugehen.
In der Rolle eines etwas ahnungslosen Produzenten sieht Rachlin zu, wie die Dokumentation vor seinen Augen auseinanderfällt, während Igudesman es schafft, jeden der Künstler, den er interviewt, zu beleidigen. Als John Malkovich anfängt, darüber zu schimpfen, wie sehr Rachlin „versagt“ und alle klassischen Musiker als „schwul“ dargestellt werden, wird Rachlin klar, dass dies nicht ganz das ist, was er erwartet hatte.
Eine Mischung aus kühner Ehrlichkeit und geradezu lächerlichen Momenten, Fragen wie „Was macht ein Dirigent eigentlich?“ und „Warum kommt überhaupt jemand zu einem Musikfestival?“ bleiben alles andere als eloquent beantwortet. Die außergewöhnliche klassische Musik, gespielt von einigen der größten Musiker unserer Zeit, vermischt mit urkomischen Momenten filmischer Pannen, ruft bei Rachlin völliges Erstaunen hervor.
Am Ende bringt Aleksey Igudesman Sir Roger Moore vor der Kamera zum Weinen und lässt Julian Rachlin um seine Zukunft fürchten – nicht nur als klassischer Solist...